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Der folgende Text wird nicht viele Gedanken von mir enthalten, sondern lediglich nachvollziehen, was Andreas Exner, Christian Lauk und Konstantin Kulterer in ihrem Buch „Die Grenzen des Kapitalismus. Wie wir am Wachstum scheitern.“ (Wien: Ueberreuter 2008 ) schildern. Aber nicht alle Bewertungen stammen aus diesem Buch, deshalb lohnt es sich, das Buch selbst auch zu lesen.

Die Inhalte dieses Buchs sind die Grundlage für das Zusammengehen von ökologischen und sozialen Kapitalismuskritiken und –praxen. Wenn jede dieser Bewegungen zu den Wurzeln der Probleme in der kapitalistischen Produktionsweise vordringt, werden sie einander begegnen.

1. Kritik der Politischen Ökonomie des Kapitalismus

Ich möchte mit einem Bild beginnen, das ich auch erst in diesem Buch kennen lernte. In einem Psychologie-Lehrbuch wird die Methode der „Token Economy“ erläutert:

„Mit Hilfe von “tokens” = Tauschgegenständen (z.B. Münzen, Fleißpunkte, Spielmarken) als generalisierte Verstärker soll erwünschtes Verhalten systematisch aufgebaut werden.“

Es ist wohl sehr leicht zu sehen, dass wir alle ständig genau so zum Funktionieren gebracht werden. Nicht nur in der Psychiatrie und in Gefängnissen, eher haben wir es in den Schulen gelernt, manchmal auch zu Hause bei der Bezahlung für Zensuren. Wir kennen das als „normal“ – die Vergleichbarkeit mit der psychiatrischen Manipulationsmethode sollte uns zu verstehen geben, das genau dies nicht normal ist. Im Buch von Exner u.a. wird dazu Russell Jacoby zitiert (S. 163 f.):

„Rattenpsychologie ist menschliche Psychologie, wo eine totale Gesellschaft die Menschen zu Stimulus-Response-Kreaturen, zu Ratten, abgerichtet hat.“

Wir brauchen diese Tokens auch als Motivation, denn was sonst könnte uns dazu motivieren, jeden Tag einen Job zu erledigen, der meist als ziemlich sinnlos empfunden wird? Warum ist dies so? Arbeiten wir denn nicht, um unsere Bedürfnisse zu befriedigen? Es scheint so, aber die Art und Weise, wie wir das in der gegenwärtigen Gesellschaftsform, dem Kapitalismus, tun, nimmt erstens einen Umweg über die Belohnung durch Tokens und zweitens liefert sie uns nur sehr einseitige Mittel, unsere Bedürfnisse zu befriedigen. Nämlich solche, bei denen jemand Gewinn machen kann. Alle anderen Bedürfnisse bleiben unbefriedigt bzw. werden unterdrückt.

Denn worum geht es wirklich in der Wirtschaft dieser Gesellschaftsform? Das Buch von Exner nennt die eine Formel, um die sich alles dreht. Sie lautet:

Geld -> Ware -> Mehr Geld.

Dass solches Geld, dass nur die Funktion hat, immer mehr zu werden, in marxscher Tradition „Kapital“ genannt wird, begründet auch den Namen für die Gesellschaftsform. Aber mehr brauchen wir eigentlich gar nicht zu wissen, denn „mehr Geld“, das „noch mehr Geld“ und dieses „noch viel mehr Geld“ fordert, eröffnet automatisch eine Spirale, eine Spirale des Wachstums, die sich selbst antreibt, egal was Menschen wünschen und wollen. Der Gewinn ist, wie Exner u.a. sagen, eine „Frucht der Geldwirtschaft“ ebenso wie „seine Nahrung, seine Stell- und Regelgröße“ (S. 105). Und es ist offensichtlich: „Die Produktion der Geldwirtschaft zielt damit tendenziell ins Endlose“ (115).

Um es noch einmal zu verdeutlichen: Es sind nicht die unersättlichen Bedürfnisse von Menschen, die das Wachstum antreiben, denn:

„Was immer produziert wird, unter dem Diktat des Geldgewinns dient es nicht mehr unmittelbar dazu, dass Menschen bekommen, was sie brauchen, sprich Bedürfnisse befriedigt werden, sondern die Produktion wird Instrument für etwas anderes. Dafür nämlich, das eingesetzte Geld zu mehren. Bedürfnisbefriedigung wird Nebensache, das Hauptprodukt ist Geld. Gemacht wird nicht, was machbar ist; gemacht wird das, was finanziert wird.“ (109)

Deshalb stimmt es auch nicht, dass Angebot und Nachfrage den Markt regeln, sondern der Vergleich der Gewinnraten steuert den Warenmarkt in seiner Gesamtheit: „Tatsächlich ist für die Gewinnmaschine sekundär, wie viel die Leute kaufen. Primär zählt, wie viel Gewinn dabei abfällt.“ (106) Die allgemeine Forderung, dass sich „alles rechnen muss“, gilt nur vom Gesichtspunkt dieses Gewinns, nicht vom Standpunkt der Bedürfnissen von Menschen oder gar von natürlichen Reproduktionserfordernissen.

„In einer Wachstumskrise könnten Menschen alles, was sie brauchen, produzieren. Das Wissen dazu ist vorhanden, die Rohstoffe, die Gebäude, auch die Maschinen. Dennoch schließen die Betriebe mangels Rentabilität.“ (107)

Und es ist auch nicht die Gier von Geschäftsleuten, die primär zu diesem Wachstum führt. Denn durch die Konkurrenz, in die alle eingebunden sind, kann sich diesem Zwang niemand entziehen. Wachsen oder Weichen heißt die Devise.

Dass sich die wirtschaftliche Aktivität, obwohl sie durchaus noch von Menschen durchgeführt wird, einer gesamtgesellschaftlich-bewussten Steuerung entzieht, beruht auf einer wesentlichen Grundlage: Die qualitativ und quantitativ wichtigsten Produktionsmittel sind nicht mehr in den Händen der Menschen, die arbeiten. Mit dem Zur-Ware-Werden der menschlichen Arbeitskraft auf der Basis ihrer Enteignung von ihren Produktions- und Lebensmitteln sowie der früheren „Allmende“ wurde die „Fähigkeit, selbst zu produzieren“ (S. 110) zum Eigentum eines anderen, des Besitzers der Produktionsmittel, der Arbeitskräfte und Arbeitsmittel nur dann zusammen wirken lässt, wenn es ihm Gewinn bringt und niemals sonst.

Die Befreiungsbewegungen, die sich vorwiegend gegen die darauf beruhende soziale Ausbeutung einsetzten, verfolgten i.a. selbst eine Strategie, die auf dem Wachstum von Wohlstand basierte. Wohlstand wurde dabei nicht viel anders definiert als in den kapitalistischen Gesellschaften. Vor allem, weil auch in den erfolgreichen Bemühungen, dies soziale Ausbeutung des Kapitalismus abzuschaffen, also in den sozialistischen Ländern, weiter der Token Economy gefrönt wurde, wurden Bedürfnisse, die nicht der bekannten Art von Wohlstandswachstumsbedürfnissen entsprachen nicht ausreichend befördert. Es ging in Richtung „Token fordert mehr Token“ weiter. Erst recht nach dem sozialen Rollback bei der Abschaffung des Sozialismus.

2. Politische Ökonomie der ökologischen Krise

Als zu Beginn der 1970er Jahre erstmals über die „Grenzen des Wachstums“ (Meadows u.a. 1972) diskutiert wurde, konnten sie noch geleugnet werden. Als vor 10 Jahren über ein „Nachhaltiges Deutschland“ und Effizienz- sowie Suffizienz-Revolutionen nachgedacht wurde, ging das an der Mehrheit der Menschen weit vorbei. In den letzten Jahren jedoch festigen sich die praktischen Erfahrungen mit sich häufenden von Naturgewalten herrührenden Katastrophen im Zusammenhang mit immer deutlicheren Anzeichen eines Klimawandels. Seit kurzem wird sogar von einem „beschleunigten“ Klimawandel gesprochen. Gleichzeitig ist nicht mehr zu leugnen, dass viele Energie- und Rohstoffe, die beim Produktions- und Gewinnwachstums immer mit im wachsendem Maße verbraucht wurden, den Höhepunkt ihrer Gewinnungsmöglichkeiten mehr oder weniger schnell erreichen. Wie Exner u.a. in ihrem Buch ausführlich nachweisen, kann auch eine auf einigen Gebieten doch recht erfolgreiche Effizienzrevolution und der Beginn des Einsatzes Erneuerbarer Energien diesen Trend nicht umkehren. Eine andere Grenze, die meines Erachtens viel maßgeblicher ist, wird auch in diesem Buch nicht genannt: Sogar wenn es möglich wäre, z.B. durch Kernfusion viel Energie zu erzeugen und dadurch z.B. energieintensive stoffliche Recyclingschritte einzuführen, bestünde eine andere grundsätzliche Beschränkung des Wachstums unseres Energieverbrauchs: Alle Energie, die in kurzer Zeit „erzeugt“, das heißt umgewandelt, wird, wird letztlich zu Wärme und führt zu einer Erwärmung der Atmosphäre. Auch ohne Treibhausgase. Wenn der Energieverbrauch seit Anfang der 70er Jahre ungebremst vorangeschritten wäre, wäre ein kritischer Zeitpunkt für diesen Erwärmungseffekt nach bereits ca. 80 Jahren erreicht gewesen (Meyer-Abich 1972). Diese Warnung wurde überhört – erst recht, als eine viel größere Gefahr, nämlich die Wirkung der Treibhausgase, entdeckt wurde. Über diese Treibhausgase wie CO2 wird inzwischen international hart gerungen – aber vergessen bleibt der Effekt, den ein gestiegener Energieumsatz auch ohne Klimagase mit sich bringt. Nur Hans-Peter Dürr (2003) macht heutzutage darauf aufmerksam. Ihm geht es nicht nur um die Störung des atmosphärischen Gleichgewichts, sondern um die Biosphäre. Er geht davon aus, dass „eine Störung des Biosystems dann schädlich wird, wenn der Störungswert ca. 20 % des natürlichen Energiedurchsatzes beträgt.“ Da ca. 40-50 Terrawatt Energie ständig in der Biosphäre enthalten sind, müsste ein „nachhaltiger Eingriff“ kleiner als 9 Terrawatt sein. Pro Mensch wären das 1,5 kW. Dies entspricht etwa dem mittleren Lebensstandard eines Schweizers im Jahre 1969. Inzwischen liegen wir in Westeuropa jedoch schon bei 6 kW pro Person, in den USA bei 11 kW pro Person, während auf eine Person in Bangladesh nur 80 W entfallen. Für uns Europäer ist also eine Senkung des Energieumsatzes auf ¼ der derzeitigen Menge notwendig.

Angesichts des scheinbaren Auswegs über „Nachhaltigkeit“ und „Effizienzrevolution“ und Erneuerbare Energien ist das Augenmerk wie gebannt nur darauf gerichtet, dass einige Branchen der kapitalistischen Wirtschaft durch diese Umstellungen sogar gewinnen können. Diejenigen, die zuerst technologisch erfolgreiche energiesparende Modelle auf den Markt bringen, die gleichzeitig mit von ihren Politikern durchgepeitschte Umweltnormen gut erfüllen können, die die technologischen „Lösungen“ für Energie- und Materialersparnis und Recycling in die weniger entwickelten Länder zu verkaufen hoffen, scheinen zu zeigen, dass auch mit Ökologie eine kapitalistische Ökonomie funktionieren kann. Aber das ist nur eine Folge des zu verengten Fokus. Gesamtgesellschaftlich-global funktioniert das nicht. Während die teilweise Lösung der sozialen Frage in den reichen Ländern des Nordens selbst eine Wachstumsspirale in Gang setzte (die Automobilbauer konnten sich selbst ein Auto leisten), so ist das bei den umweltbezogenen Themen nicht der Fall. Die Umwelt kostet nur, sie kann nicht selbst als gewinnträchtiger Nachfrager auf dem Markt auftreten. Deshalb ist die Berücksichtigung ihrer Kosten durch „Internalisierung“ immer ein Zuschussgeschäft, und ergibt keine sich selbst tragende positive Rückkopplung wie das bei der sozialen Frage der Fall war. Das zeigt sich auch daran, dass es keine Kandidaten für eine neue „lange Welle“ mehr gibt, wie bisher. Außer der Gentechnik bieten keine der möglichen Objekte für eine spekulative Blasenbildung wie Emissionsrechte, Boden, Rohstoffe, Nahrungsmittel, Energie, Militärindustrie und Gentechnikmehr einen möglichen positiven Zusammenhang mit der Realwirtschaft (211). Auch die in der eben genannten Internetquelle erwähnte „Gesundheit“ hat keine selbsttragende Basis.

Also, langer Rede kurzer Sinn: die kapitalistische Wachstumsökonomie ist durch die ökologische Begrenztheit des Energie- und Materieumsatzes ernsthaft bedrängt. Exner u.a. analysieren die Politische Ökonomie eines Kapitalismus der Nach-Peak-Ära. Die Arbeitsproduktivität sinkt, der Gewinnanteil sinkt, und solange alles sich um den Gewinn dreht, drohen Stilllegungen großen Ausmaßes.

„Gelingt es den Betrieben nicht mehr auf Dauer, ihre Geldvorschüsse in Summe zu vergrößern, so endet das System des Wachstums.“ (203)

Das Beispiel Detroit (Stillegung seit Ende der 70er und die folgende Verelendung der Stadt) wird im Buch von Exner u.a. als Beispiel, als Vorbild für das, was uns erwartet, vorgestellt.

Vom ökologischen Gesichtspunkt aus ist die Autoindustrie sowieso untragbar. Auf den „fossil-atomaren Block“ kommen 25,5 % des Umsatzes (89), unter diesen Gesichtspunkten müsste bei einer konsequenten Ökologisierung sowieso „der größte Teil der Weltwirtschaft [...] stillgelegt werden“ (88 f.). Solch ein aus ökologischen Gründen notwendiger Strukturwandel kommt also nicht mit „etwas mehr Effizienz“ und Erneuerbaren Energien aus, er bedeutet eine „erhebliche Vernichtung von Kapital“ (90) und letztlich:

„Die (in Geld gemessene) Wirtschaftsmasse drastisch zu reduzieren, würde heißen, die Geldwirtschaft insgesamt aufzugeben.“ (119)

3. Aussichten

Dies alles zu wissen, verhilft mir nun leider doch nicht dazu, besser zu schlafen. Die ökologische Krise wird uns die Revolution nicht abnehmen. Denn wenn wir nichts tun, einfach abwarten, hat der Kapitalismus noch einiges zu bieten, was wir uns nicht in den schlimmsten Alpträumen wünschen.

Aber wir dürfen auch nicht zu kurz springen mit unseren Versuchen, eine Alternative zu dieser Wirtschafts- und Gesellschaftsform zu denken und zu praktizieren. Mit Tokens sollten wir nicht wieder anfangen, sondern grundlegend mit ihnen brechen, denn

„Eine Token Economy ohne Token ist wie ein Hospital voller Hospitalisierter“ (165)

Auch die Tauschkreise, die in Argentinien in der Wirtschaftskrise so viel Furore machten, brachen Ende 2002 zusammen, denn „Wenn einen der Hunger quält, will man nicht Haarschnitt gegen Fensterputz tauschen oder einen Tisch gegen ein Buch. Der Tauschkreis versorgte die Menschen einfach nicht ausreichend mit dem, was sie brauchten.“ (166) Wer sich die Angebote und Nachfragen der hiesigen Tauschringe anschaut, wird bestätigen, dass sie in der derzeitigen Form nicht dazu führen, dass wir „Fähigkeit, selbst zu produzieren“ wieder in die eigenen Hände bekommen könnten.

Die Forderung nach einem Grundeinkommen, die von Exner u.a. selbst nicht in Frage gestellt wird (213), fixiert uns sogar noch mehr auf die Tokens und rein praktisch schreiben Exner u.a. für diese Situation an anderer Stelle weitsichtig: „Und irgendeine Extramenge Geld, die alle zur Verfügung hätten, würde bloß allgemein die Preise heben.“ (113) Dagegen gilt:

„Büßt die Token Economy ihre Token ein, so wäre es sozialer Selbstmord, weiter Hospital zu spielen. Spätestens dann müssen wir den Anstaltsbetrieb, den wir errichtet haben, abtragen – Stück für Stück. Es geht um einen neuen Alltag.“ (173)

Worum es gehen muss, ist tatsächlich, die Fähigkeit, selbst – und nicht nur unwesentliche Dinge, sondern die lebensgrundlegenden – zu produzieren, wieder selbst zu übernehmen! Es geht um bewusste Kooperation und Beziehungen, die außerhalb der Tauschlogik und im Gegensatz zu ihr stehen (168), es geht um eine „mikroelektronische Naturalwirtschaft“ (173), es geht darum, (teil)autonome zu Räume schaffen: “Wir müssen […] in dem Maße, wie wir voranschreiten, unseren eigenen Weg erschaffen.” (186) Und als letzte Bestärkung dieser Orientierung:

„Wir müssen die Produktion in unsere Hand bekommen. [...] Und diese Hand muss sich mit anderen Händen direkt verschränken.“ (213)

Dann erst können wir diese Hände auch befruchtend nach einer Natur ausstrecken, die wir nicht mehr in ihren Entfaltungsmöglichkeiten bedrohen. Wir können eine „Allianz mit der Natur“ eingehen, wie sie Ernst Bloch (1985: 817, vgl. 277) beschrieb, und dann erst braucht die Natur nicht mehr als „Feld von Versagungen“ (Bloch, Maier 1984: 10) betrachtet zu werden. Denn in Wahrheit sind es ja nicht „natürliche Grenzen“, die uns derzeit stoppen. Es ist nicht die Aneignung und Umwandlung von Natur durch menschliche Arbeit, die prinzipiell an ihre Grenzen stößt, sondern es ist jene Form von Naturaneignung, die einseitig von Gewinnmaximierungsprinzipien gesteuert wird und jene Form von Wohlstand, die sich immer mehr entfernt von menschlichem Wohlbefinden. Wenn wir diese gesellschaftliche Beschränktheit überwinden, können sich neuartige Selbstorganisationsdynamiken aus Natur und Gesellschaft entfalten, die das Verhältnis „Mensch-Natur“ nicht statisch-stabil zu halten versuchen, was letztlich erfolglos wäre, da die Natur selbst ein dynamisch und sich selbst organisierend entwickelndes System ist. Erst dann gilt, dass wir nicht nur reden müssen über die „Grenzen des Wachstums“, sondern wir können ein „Wachstum der Grenzen“ organisieren. Aber ohne gesellschaftliche Umwälzungen und die grundlegende Neuausrichtung und Neuorganisierung unserer gesellschaftlichen Lebens- und Wirtschaftsformen wird dies nicht gehen. Wer die Natur liebt, muss gesellschaftspolitisch aktiv werden.

Literatur:

  • Bloch, Ernst (1985): Das Prinzip Hoffnung. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 1985.
  • Jan Robert Bloch, Willfried Maier (Hrsg., 1984): Wachstum der Grenzen. Selbstorganisation in der Natur und die Zukunft der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Sendler Verlag. 1984.
  • Dürr, Hans-Peter (2003): Die 1,5 Kilowatt-Gesellschaft. Intelligente Energienutzung als Schlüssel zu einer ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsweise. In Internet: http://gcn.de/download/D15KW.pdf
  • Exner, Andreas; Lauk, Christian; Kulterer, Konstantin (2008): Die Grenzen des Kapitalismus. Wie wir am Wachstum scheitern. Wien: Ueberreuter.
  • Maier, Wilfried (1984): Thesen zur Kritik der kapitalistischen Produktivkraftentwicklung. In: Jan Robert Bloch, Willfried Maier (Hrsg.): Wachstum der Grenzen. Selbstorganisation in der Natur und die Zukunft der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Sendler Verlag. 1984. S. 21-49.
  • Meadows, D., Meadows D.L., Randers, J., Behrens III, W.W. (1972): Die Grenzen des Wachstums – Berichte des Club of Rome zur Lage der Menschheit. Deutsche Verlags-Anstalt, München 1972.
  • Meyer-Abich, K.M. (1972): Die ökologische Grenze des Wirtschaftswachstums. Umschau 72 (1972) Heft 20
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