Berichte


Die schon “Symphonies of Science”, die ich hier schon vorstellte, machen keinen Bogen um die aktuellen Probleme. Auch der Klimawandel wird von ihnen vorgestellt:

Es gibt noch ein Osterei für alle Dialektikinteressierten: Teil II meiner Präsentation zu den Grundlagen der Hegelschen Dialektik:

dialektik II

Die eben beendete High-Tech-Messe CeBIT stand dieses Jahr unter dem Motto „Shareconomy“ – ein Name, der wieder einmal offenbart, dass sogar die hoffnungsvollsten Trends derzeit noch von real existierenden kapitalistischen Mächten gesetzt und dominiert werden. (more…)

Wer sagt uns eigentlich, daß die scheinbare Welt weniger wert sein muß als die wahre? Widerspricht nicht unser Instinkt diesem Urteile? Schafft sich nicht ewig der Mensch eine fingierte Welt, weil er eine bessere Welt haben will als die Realität? (Nietzsche)

Nach anstrengenden Arbeitstagen in der real existierenden kapitalistischen Wirtschaftswelt konnte ich mich in der vorigen Woche mehrere Abende lang auf eine spannende Reise begeben. Ich las eine Anthologie, bei der nicht nur fertige Erzählungen verschiedener Autor_innen zusammengestellt wurden, sondern bei der die Autor_innen die Welt, in der ihre Geschichten spielen, gemeinsam entwickelt haben. Schon dieses Prinzip „Gemeinsame Weltenschöpfung und individuelles Schreiben“ ist recht innovativ.

Das gemeinsame explizite Thema ist das städtische Leben der Zukunft. Implizit wird der Inhalt jedoch vom Übergang zu einer neuen Produktions- und Lebensweise nach dem Zusammenbruch der jetzigen kapitalistischen Zivilisation bestimmt.
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Jemand hatte mich nach meinen Texten zum Alter(n) (insbesondere zur „Utopie des Alter(n)s“) auf das Buch „Schöne Aussichten fürs Alter“ von Dorette Deutsch aufmerksam gemacht (danke für den Tipp ;-) ). In diesem Buch versammelt sie Reportagen aus der Welt des Alterns. Sie beginnt mit der Vorstellung eines gelungenen Modellprojekts und alle anderen Berichte werden von dieser Perspektive der verwirklichten Utopie her beleuchtet. (more…)

Wenn es nach den Weltuntergangspropheten gegangen wäre, wäre schon alles vorbei…. Es endet nur wieder einmal ein Jahr, aber wird damit auch etwas voll-endet? Was hat das Jahr gebracht, oder besser: was haben wir erlebt und was habe ich geschafft? Ich schreibe so eine Jahresbilanz nicht jedes Jahr, aber diesmal gibt es tatsächlich einige Lebens-Wenden, wegen denen ich mich öfter an dieses Jahr 2012 erinnern werde. (more…)

Normalerweise vertiefe ich mich nicht so sehr in die Auswertungen der kommunistischen Vergangenheit in Ost oder West. Zu viel gilt es in der Gegenwart zu regeln und erst aus begründeten neuen konkreten Utopien heraus wird einerseits das Unzureichende der Befreiungsversuche des 20. Jahrhunderts klarer zu bewerten sein und andererseits die damaligen historischen Bedingungen auch umfassend gewürdigt werden. Trotzdem gehörte das Buch „Offene Fragen in der geschlossenen Abteilung“ von Harald Werner zu meinen Bestellungen beim Weihnachtsmann und… ich habs noch am Weihnachtsabend gelesen!Harald Werner (more…)

firebee

Wie versprochen möchte noch über ein Erlebnis aus Wien berichten: Ich traf Mathias, den Leiter eines Open-Hardware-Projekts.

Leider fehlen mir Computerkenntnisse und auch -begeisterung, um vollständig nachempfinden zu können, warum sich Menschen damit abmühen, eine veraltete Variante eines kaum noch bekannten Computers selbst nachzubauen. Ich erlebte in den Achzigern, dass jemand in der DDR sich selbst einen Computer baute (und auch die Software dafür selbst schrieb). Der Zugang zu westlichen Industrieprodukten machte so etwas dann unnötig – das Herumbasteln vor allem an der unzulänglichen Software wurde dann eher als störend empfunden.

Jetzt treibt mich ein ganz anderes als ein nerdisches Computerinteresse zu diesem Thema: Die Art und Weise, wie sich Menschen zusammentun, selbständige Kooperationen organisieren und miteinander durch eine weltweite Vernetzung verbunden hochkomplexe Güter selbst herstellen, interessiert mich. (more…)

Ich hatte schon berichtet, dass wir nun endlich das dicke Bloch-Wörterbuch der Öffentlichkeit vorstellen konnten.

Bei mir sind inzwischen Prints meiner Beiträge (zu “Dialektik“, “Prozess” und “Subjekt-Objekt“) eingetroffen, wer mag, kann mich gerne anschreiben und ich schicke sie dann zu (mgl. gegen Briefmarkenspende o.ä.).

Inzwischen hab ich mich noch damit vergnügt, die gegenseitigen Verlinkungen in den Beiträgen graphisch darzustellen. Mit dem Programm yEd (Danke, Thomas für den Tip ;-) ) ging das ganz gut. Die Kategorien von Bloch, die einen Beitrag haben, bilden jeweils die Knoten und die Verbindungslinien kennzeichnen die Links von einem auf die anderen Beiträge. Solche schönen Muster entstanden:

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Ich hatte zusammen mit Christian Siefkes einen Interview-Beitrag für die Zeitschrift “Widersprüche” geschrieben. Im Blog Keimform.de wurde er ebenfalls veröffentlicht und es begann eine rege Diskussion.

Hier meine Reaktion darauf (auch im Keimformblog):
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