Berichte


In der letzten Nummer der Zeitschrift “CONTRASTE – Monatszeitung für Selbstorganisation” wandte sich Uli Frank in der “Writers corner” an seine Co-Autorin Brigitte Kratzwald, die in einem Beitrag “die natürlichen Selbstorganisationsprozesse für menschliche Bedürfnisse nutzbar machen” wollte. Uli verwies auf die Gefahr, bestimmte Erkenntnisse und Praxen aus der Natur zu verabsolutieren.

 

Da das Thema unmittelbar auf meine Themen aus den 90er Jahren verweist, möchte ich dazu auch “meinen Senf” dazugeben (zuerst in einer Mail an Uli). Das nebenstehende Bild zeigt mich, als ich damals begeistert mit dem Computer Fraktale erzeugte als Verbildlichung der Selbstorganisationskonzepte.

 

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Voriges Wochenende konnte ich mit freundlicher Unterstützung (von Manfred und Vera) glücklicherweise den Unbilden des Bahnstreikes trotzen und an der Tagung “Ernst Boch – “ein marxistischer Schelling”?” der Ernst-Bloch-Assoziation in Nürnberg teilnehmen.

EBA_2014

Meine Vortragsvorbereitung war leider nicht ganz abgeschlossen. Das Thema, das ich mir vorgenommen hatte, war einfach zu umfangreich. Mich interessiert, wie die Philosophien von Schelling, Hegel und Bloch die Frage beantworten, woher der Impuls für die Entwicklung kommt. Warum entwickelt sich eigentlich alles in der Welt? Warum ist diese Entwicklung auch mit der Enstehung neuer Zustände verbunden? Was treibt sie an?

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Hier versuche ich wiederzugeben, was ich während meines Beitrags auf dem Abschlussplenum der Ferienuni Kritische Psychologie 2014 gesagt habe. Dieses Plenum stand unter dem Motto: „Rückblick auf dem Weg nach vorn“. Es ging darum, mit welchen Erfahrungen und Erwartungen wir zur Ferienuni gekommen waren, was wir erlebt haben und wie es weitergehen könnte… Beim Schreiben fällt mir natürlich noch viel mehr dazu ein, was ich jetzt mit aufschreibe.

Ferienuni 2014_5

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Am späten Samstag Nachmittag fand das Abschlussplenum der Ferienuni Kritische Psychologie 2014 statt. Vom Plenum aus hat man einen guten Blick auf die erhöhten Hörsaalreihen. Das erlebte ich, weil ich aufs Plenum eingeladen worden war, von dem aus aus verschiedenen Perspektiven berichtet wurde, was wir uns von der Ferienuni erwartetet hatten, was wir erlebten und wie es weitergehen könnte. Was ich da ungefähr sagte, berichte ich morgen.

Von den anderen Beiträgen habe ich auch keine Mitschrift, sondern ich habe mich entspannt und nur einige besonders interessante Bemerkungen mitgeschrieben. Vom Tag vorher hatte ich schon die Erkenntnis eines Teilnehmers von einem die Ferienuni begleitenden Nachtspaziergangs aufgeschnappt:

Liebe ist nicht knapp.

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Heute sitze ich mal nicht nachts an meinem Schreibhockerchen, sondern schwänze einen Veranstaltungsblock und sitze beim Schreiben über die Ferienuni Kritische Psychologie gemütlich im Infozelt… und stelle den Text abends schon ins Netz, während die anderen noch beim Aufräumen sind. Ferienuni 2014_3

Am Vormittag war ich im Workshop mit Morus Markard über Subjektive Erfahrung, gesellschaftliche Strukturen, Verallgemeinerung. Methodische Grundfragen einer Psychologie vom Standpunkt des Subjekts.

Er sieht die drei genannten Begriffe „Subjektive Erfahrung“, „gesellschaftliche Strukturen“ und „Verallgemeinerung“ in einer Beziehung die dem Zusammenhang von Individuellem, Allgemeinem und dem Prozess der Vermittlung zwischen diesen beider entsprechen.
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Ich sitze heute schon vor Mitternacht an diesem Bericht über die Ferienuni Kritische Psychologie und es wird immer deutlicher, dass ich nur sehr geringfügige Bruchteile des Erlebten und Erfahrenen irgendwie aufschreiben kann.
Ferienuni 2014_2

Die erste Erfahrung machte ich bei meinem Dialektikvortrag bei einer Nachfrage nach dem Interesse bezüglich der Beziehung der Dialektik zur Kritischen Psychologie: Die Variante, bei der ich vorschlug, die jeweiligen Gegenbegriffe der Kritischen Psychologie, die sich aus den beiden Richtungsbestimmungen der Handlungsfähigkeit (der restriktiven und der allgemeinen) ergeben, könnten mal nach allen „Regeln“ der Kunst der dialektischen Argumentation untersucht werden. Dazu habe ich nun gar nichts vorbereitet… !!! (mehr…)

Ich habe lange überlegt, wie ich den heutigen Blogbericht betitele. Es gab leider gar keine so passenden Ideen aus den Veranstaltungen der Ferienuni Kritische Psychologie und sie waren auch inhaltlich ziemlich unverbunden, außer einen mehr als vagen Bezug auf die Kritische Psychologie.

Zuerst ging es um die„Verallgemeinerte Handlungsfähigkeit in der Produktion. Ganzheitliche Produktionssysteme und Industrie 4.0“. Mich hat das Stichwort Industrie 4.0 in diese Veranstaltung gelockt, denn ich wollte nun endlich mal wissen, wie man diesen neuen Trend einschätzen und bewerten kann. Aber das spielte überhaupt gar keine Rolle, dafür wurden alte Hüte aus den in den 90er Jahren neuen Managementsystemen, die seit 2003 häufig unter der Bezeichnung „Ganzheitliche Produktionssysteme“ zusammen gefasst werden, geschildert. Das war für Neulinge auf diesem Gebiet sicher gut, aber dafür war ich nicht gekommen. Wie die Arbeitsgruppe des Referenten in Jena nun diese Situation beforscht und dies sogar noch mit kritisch-psychologischem Anspruch, kam erst am Schluss zu unsystematisch zu Wort. (mehr…)

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