Berichte


Nein, ich bin grad nicht in Romanen versunken, sondern ich arbeite an neuen Texten, aber es dauert halt…

Dass deswegen hier grad mal Sendepause ist, hat Nietzsche schon mal schön kommentiert ;-)

Alles gackert, aber wer will noch still auf dem Neste sitzen und Eier brüten?

Ich habe gestern schon über die Demo am 3.10. berichtet.

Kirsten hat mir ihren Redebeitrag für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Sie berichtet hier über die vielfältigen konkreten Anlässe für Ärger und Empörung…

Ich danke Kirsten für den Text:


Hallo Leute,

Ich bin ja gefragt worden als Ortsteilrätin von Jenas Stadtzentrum zur Stadtentwicklung hier zu sprechen. Keine Sorge, ich gehöre keiner Partei an, außer meiner eigenen, den Guten, und zu denen gehört ihr aus meiner Sicht auch. Ich identifiziere mich jedoch mehr mit der Szene, die sich hier versammelt hat und mit den Häusern, die mich über die zehn Jahre hier in Jena begleitet haben und die zum Teil uns schon verloren gegangen sind.
(more…)

Ich erlebte den diesjährigen Einheits”feier”tag in guter Tradition: Mit Protesten gegen die Unterdrückung. Diesmal ging es in Jena um die fortwährende Zerstörung von alternativen Freiräumen insb. für eine nichtkommerzielle kulturelle Entwicklung.

Ich habe leider keine Fotos machen können, aber auf Jenapolis gibts einen Bericht mit Bildern (woher auch das hier verwendete Bild von Jürgen Michel stammt).

Vor über zehn Jahren gabs mal eine sehr spannende Fernsehübertragung vom Berlin-Marathon und ich sah, dass sich da auch Inlineskater beteiligen konnten. 42 km, wo sonst nur Autos fahren – glatt, breit und nur für uns! Ein Traum.

Beinah 550 km von Berlins Straßen hab ich mir inzwischen gegönnt: Mehrere Halbmarathons und nun endlich 10 Marathons. Damit sind wir nun auch Mitglieder des Berlin-Marathon-Jubilee-Clubs. (more…)

Ein weiterer Kommentar zu meinem Beitrag „Das Einüben der Ent-Unterwerfung“ bezieht sich auf eine Bemerkung von mir in vorangegangenen Kommentaren:

„Wie du die Unterdrückung deiner Emotionen für die gemeinsame Sache mit der Kritischen Psychologie denkst, würde mich sehr interessieren. Ich schlag mich gerade mit dem Emotions/Motivationskonzept herum, und so richtig will das nicht in meinen Kopf.“

(more…)

Meine eigene Veranstaltung mit dem langen Titel: „Ums Menschsein geht es… Das Einüben der Ent-Unterwerfung in der Kritischen Psychologie“ fand erst am Freitag, also fast am Ende der Ferienuni Kritische Psychologie statt. Ich finde es immer schade, erst spät im Verlauf einer mehrtägigen Veranstaltung dran zu sein, weil sich danach in den Pausen erfahrungsgemäß noch viele interessante Gespräche anschließen, die vorher nicht laufen, weil mich die Leute nicht kennen.
(more…)

Dass Kritische Psychologie nicht lediglich die gesellschaftlichen Verhältnisse und in Bezug auf individuelle psychische Zustände nicht nur psychisches Leiden behandelt, lernte ich auf der diesjährigen Ferienuni Kritische Psychologie. Klaus Holzkamp hatte die Beschäftigung mit den Problemen der alltäglichen Lebensführung in den 90er Jahren, kurz vor seinem Tod, im Anschluss an entsprechende soziologische Arbeiten (SFB „Alltägliche Lebensführung“ in München) in die Kritische Psychologie eingeführt.


Abendliche Gesprächsrunde während der Ferienuni (more…)


Bisher habe ich in meinen Berichten zur Ferienuni Kritische Psychologie mein Interesse an politischem Handeln vom Subjektstandpunkt aus betont. Aus der Sicht des Fachs Psychologie wird als Praxisthema eher das psychische Leiden und der Umgang damit thematisiert. Auch hier sollte eine aus der Perspektive des Subjektstandpunkts analysierende und agierende Kritische Psychologie ihre Vorzüge zeigen. (more…)

Dieser Urlaub ist schon ziemlich verrückt. Er verdeutlicht mir meine verschiedenen Lebensbereiche, die irgendwie kaum zueinander zu gehören scheinen. Die psychologisch-philosophischen Fachbücher in der dörflichen Idylle; der geruhsame Ferienalltag auf die sportlichen Höhepunkte abgestimmt. Und dann versinke ich zwischendurch mal wieder stundenlang in Büchern über fremde und ferne Lebensgeschichten, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. (more…)

Ebenfalls zum Themenblock „Gesellschaftskritik“ gehörte auf der Ferienuni Kritische Psychologie die Vorstellung und Kritik von Studien zur Verbreitung von kapitalismuskritischen „Einstellungen“ in der BRD. Guido Spiekmann stellte die Ergebnisse von zwei Studien dazu vor (siehe auch seine Veröffentlichung in der „Z.“ ). Erstaunlicherweise konnte aus der Beantwortung verschiedener Fragen bereits im Jahr 2003 (also vor der Krise) bei 58% der Befragten in der BRD eine „kapitalismuskritische“ Einstellung ermittelt werden. Solche Einstellungen gingen meist Hand in Hand mit der Zustimmung zur Demokratie und „nur“ bei ca. 17% mit einer Zustimmung zu rechtsextremen Einstellungen. (more…)

« Vorherige SeiteNächste Seite »

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 28 Followern an