Wer sagt uns eigentlich, daß die scheinbare Welt weniger wert sein muß als die wahre? Widerspricht nicht unser Instinkt diesem Urteile? Schafft sich nicht ewig der Mensch eine fingierte Welt, weil er eine bessere Welt haben will als die Realität? (Nietzsche)

Nach anstrengenden Arbeitstagen in der real existierenden kapitalistischen Wirtschaftswelt konnte ich mich in der vorigen Woche mehrere Abende lang auf eine spannende Reise begeben. Ich las eine Anthologie, bei der nicht nur fertige Erzählungen verschiedener Autor_innen zusammengestellt wurden, sondern bei der die Autor_innen die Welt, in der ihre Geschichten spielen, gemeinsam entwickelt haben. Schon dieses Prinzip „Gemeinsame Weltenschöpfung und individuelles Schreiben“ ist recht innovativ.
Das gemeinsame explizite Thema ist das städtische Leben der Zukunft. Implizit wird der Inhalt jedoch vom Übergang zu einer neuen Produktions- und Lebensweise nach dem Zusammenbruch der jetzigen kapitalistischen Zivilisation bestimmt.
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