Hiddinghausen 2014_1

An dieser Stelle sammle ich die Links zu den folgenden Beiträgen über das Wochenende zum Thema “Lebensführung und Emanzipation” in Hiddinghausen 2014:

Vorige Woche gabs wieder mal einen Vortrag von mir, der ganz stark auf den Ergebnissen der Zukunftswerkstatt Jena beruht:

SEG.giif

Ein weiterer Kommentar zu meinem Beitrag „Das Einüben der Ent-Unterwerfung“ bezieht sich auf eine Bemerkung von mir in vorangegangenen Kommentaren:

„Wie du die Unterdrückung deiner Emotionen für die gemeinsame Sache mit der Kritischen Psychologie denkst, würde mich sehr interessieren. Ich schlag mich gerade mit dem Emotions/Motivationskonzept herum, und so richtig will das nicht in meinen Kopf.“

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In den folgenden beiden Blog-Beiträgen gehe ich direkt auf Fragestellungen aus den Kommentaren zum letzten Beitrag „Das Einüben der Ent-Unterwerfung“ ein.

Die Kommentatorin „ich“ meinte z.B.:

„Diese Problematik stellt sich meiner Meinung nach immer, wenn eine Gruppe eine Aktion für viele Teilnehmer_innen als “Konsumangebot” organisiert, also prinzipiell immer bei Demonstrationen.
Für mich offen bleibt die Frage, wie man das verhindern kann, wie man einen wirklich gleichberechtigten Vorbereitungsprozess mit mehreren hundert bis tausend Teilnehmer_innen gestalten kann.“

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Meine eigene Veranstaltung mit dem langen Titel: „Ums Menschsein geht es… Das Einüben der Ent-Unterwerfung in der Kritischen Psychologie“ fand erst am Freitag, also fast am Ende der Ferienuni Kritische Psychologie statt. Ich finde es immer schade, erst spät im Verlauf einer mehrtägigen Veranstaltung dran zu sein, weil sich danach in den Pausen erfahrungsgemäß noch viele interessante Gespräche anschließen, die vorher nicht laufen, weil mich die Leute nicht kennen.
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Dass Kritische Psychologie nicht lediglich die gesellschaftlichen Verhältnisse und in Bezug auf individuelle psychische Zustände nicht nur psychisches Leiden behandelt, lernte ich auf der diesjährigen Ferienuni Kritische Psychologie. Klaus Holzkamp hatte die Beschäftigung mit den Problemen der alltäglichen Lebensführung in den 90er Jahren, kurz vor seinem Tod, im Anschluss an entsprechende soziologische Arbeiten (SFB „Alltägliche Lebensführung“ in München) in die Kritische Psychologie eingeführt.


Abendliche Gesprächsrunde während der Ferienuni (mehr…)


Bisher habe ich in meinen Berichten zur Ferienuni Kritische Psychologie mein Interesse an politischem Handeln vom Subjektstandpunkt aus betont. Aus der Sicht des Fachs Psychologie wird als Praxisthema eher das psychische Leiden und der Umgang damit thematisiert. Auch hier sollte eine aus der Perspektive des Subjektstandpunkts analysierende und agierende Kritische Psychologie ihre Vorzüge zeigen. (mehr…)

Ebenfalls zum Themenblock „Gesellschaftskritik“ gehörte auf der Ferienuni Kritische Psychologie die Vorstellung und Kritik von Studien zur Verbreitung von kapitalismuskritischen „Einstellungen“ in der BRD. Guido Spiekmann stellte die Ergebnisse von zwei Studien dazu vor (siehe auch seine Veröffentlichung in der „Z.“ ). Erstaunlicherweise konnte aus der Beantwortung verschiedener Fragen bereits im Jahr 2003 (also vor der Krise) bei 58% der Befragten in der BRD eine „kapitalismuskritische“ Einstellung ermittelt werden. Solche Einstellungen gingen meist Hand in Hand mit der Zustimmung zur Demokratie und „nur“ bei ca. 17% mit einer Zustimmung zu rechtsextremen Einstellungen. (mehr…)

Christina Kaindl ging in ihrem (ersten) Beitrag auf der Ferienuni Kritische Psychologie zuerst auf Diskussionsbeiträge zu ihrem Vorredner ein. Dadurch wurde mir dann nicht ganz klar, wo der Inhalt ihres eigenen Vortrags begann. Sie betonte – wieder mit Gramsci – die Bedeutung der jeweiligen kulturellen Voraussetzungen für bestimmte historische Ausprägungsformen des Kapitalismus.


Während der Auftaktveranstaltung

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Der Themenstrang „Gesellschaftskritik“ auf der Ferienuni Kritische Psychologie wurde durch Bernd Röttger und Christina Kaindl eröffnet. Bernd Röttger betonte, dass für die Analyse der gegenwärtigen Lage die Kritik der Politischen Ökonomie (wie durch Robert Kurz) nicht ausreicht, sondern eine Gesellschaftstheorie zusätzlich die vielfältigen Kämpfe mit berücksichtigen muss, die sich nicht automatisch aus den Gesetzen der Politischen Ökonomie ergeben.

Letztlich führen Krisen des Kapitalismus nicht automatisch zu seinem Ende, sondern können immer wieder – auf verschiedene Weise, die von den jeweiligen Kämpfen abhängt – systemimmanent (relativ und für eine gewisse Zeit) gelöst werden. (mehr…)

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