Herzlich Willkommen,

in meinem Blog. Dies ist das “Tagebuch”, das zum “Virtuellen Philosophenstübchen” gehört. Längere Texte werden also nach wie vor im Philosophenstübchen abgelegt, aber hier gibts aktuelle Infos, womit ich mich gerade beschäftige. Und es kann natürlich über die Kommentare diskutiert werden. Viel Spaß dabei ;-)

Viele Grüße
von Annette


Am vergangenen Wochenende war ich wieder einmal in Berlin und nahm an der Hans-Heinz-Holz-Tagung 2015 teil. Sie wurde veranstaltet von der Salzburger Gesellschaft für dialektische Philosophie und der DKP und fand im Marx-Engels-Zentrum in Berlin statt, das ich noch gar nicht kannte.

Hegel_Marx_Holz
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anonymous

Nach dem täglichen Werk beim Auffüllen meiner Bibliotheksregale lande ich dann doch öfter nicht über Büchern, sondern vor der Glotze. Und es gibt genug Sender, bei denen man wirklich wichtige Sachen erfährt und Trends mitbekommt, über die man sich dann auch wieder Bücher anschafft.

Vorgestern waren es zwei Dokumentationen bei zdf.neo, die mich gefesselt haben. Das war zuerst eine Reportage über das Schicksal des Netzaktivisten Aaron Swartz, der sich mit 26 das Leben nahm; danach über die Bewegung “Anonymous”. Gestern dann folgte eine Reportage und eine Scobel-Sendung über die Zukunft und die Gefahr für die Privatheit durch Big Data.

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Feuerbach_2

  • „Wofür man sich interessiert, dazu hat man auch Fähigkeit.“
  • „Wofür das Herz offen ist, das ist auch dem Verstand kein Geheimnis.“
  • „Je mehr Einer ist, desto mehr liebt er und umgekehrt.“
  • Einsamkeit ist Endlichkeit und Beschränktheit, Gemeinschaftlichkeit ist Freiheit und Unendlichkeit.“
  • „Die Philosophie der Zukunft hat die Aufgabe, die Philosophie […] aus der göttlichen nichtsbedürftigen Gedankenseligkeit in das menschliche Elend herabzuziehen.“
  • „Daraus ergibt sich folgender kategorischer Imperativ: Wolle nicht Philosoph sein im Unterschied vom Menschen, sei Nichts weiter als ein denkender Mensch; denke nicht als Denker, d.h. in einer aus der Totalität des wirklichen Menschenwesens herausgerissenen und für sich isolirten Facultät, denke als lebendiges, wirkliches Wesen, als welches Du den belebenden und erfrischenden Wogen des Weltmeers ausgesetzt bist; denke in der Existenz, in der Welt als ein Mitglied derselben, nicht im Vacuum der Abstraction, als eine vereinzelte Monade, als ein absoluter Monarch, als theilnamsloser, außerweltlicher Gott…“

FeuerbachIch kann mir in meinen 50ern nun endlich eine Bibliothek einrichten. Ludwig Feuerbach dagegen musste mit seiner Familie das Schlösschen, in dem sie bis dahin wohnten, mit 56 Jahren verlassen und mit einer kaum beheizbaren Dachkammer auskommen. Vorher hatte er, der aufgrund einer frühen Schrift mit „Gedanken über Tod und Unsterblichkeit“ alle Chancen auf eine universitäre Zukunft verscherzt hatte, auf Basis des Mitbesitzes seiner Frau an einer Porzellanfabrik recht gut leben können. In dieser glücklichen Zeit entstanden auch seine Hauptwerke, von denen „Das Wesen des Christentums“ wohl das bekannteste ist und jenes, das die Geistesgeschichte einen großen Sprung vorwärts brachte. (mehr…)

Ich muss zugeben, auch ich dachte natürlich bei diesem Foto bzw. den Berichterstattungen über die Reaktionen auf die Morde in Paris, die dargestellte Situation zeige die Beteiligung der gezeigten Staatschefs an der großen Demo.

histrorisches Foto 1

Inzwischen hat mir das Internet die tatsächliche Situation, in der diese Aufnahme entstand, offenbart:

histrorisches Foto 2

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Ich habe oft etwas über die aktuellen Weichenstellungen in der Energiepolitik geschrieben. Wenn Kernkraftwerke gebaut werden, wird nicht nur das dafür ausgegebene Geld unmittelbar vergeudet, sondern es werden Infrastrukturen und wirtschaftliche Machtpositionen zementiert, die ein notwendiges Umsteuern blockieren.

Auch deshalb unterstütze ich die Online-Beschwerde gegen die Subventionierung des Kernkraftwerkes “Hinkley Point C” durch EU-Gelder.

 

Grundsätzlich finde ich es nicht so gut, wenn notwendiges politisches Engagement durch einfaches Klicken ersetzt wird. Aber zusätzlich zu klicken kann ja nicht verkehrt sein ;-)

Mich erwischts ja auch manchmal, dass ich im Internet hemmungslos irgendwo rumsurfe. Gestern bin ich längere Zeit über den Webseiten von Street Art Utopia hängen geblieben.

streetart

In Berlin habe ich ja selbst schon viele solcher Kunstwerke auf Stein und Beton gesehen, das fasziniert mich immer wieder. Aber einiges aus Berlin kannte ich auch noch nicht…

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