Herzlich Willkommen,

in meinem Blog. Dies ist das „Tagebuch“, das zum „Virtuellen Philosophenstübchen“ gehört. Längere Texte werden also nach wie vor im Philosophenstübchen abgelegt, aber hier gibts aktuelle Infos, womit ich mich gerade beschäftige. Und es kann natürlich über die Kommentare diskutiert werden. Viel Spaß dabei 😉

Viele Grüße
von Annette


Gerade wird Donald Trump in sein Amt eingeführt und die Welt rätselt, ob er seine Amtsgeschäfte genauso führen wird, wie seinen Wahlkampf. Beim Weltwirtschaftsforum und am Stammtisch nebenan wird gleichermaßen gerätselt und letztlich entnervt aufgeben: „Warten wirs ab.“

Dabei ist es doch ziemlich normal, dass eine Weltmacht im Abgesang, eine Gesellschaftsform ohne Visionen, eine Wirtschaft ohne Aussicht, die Bedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen und dabei die Natur nicht zu zerstören letztlich nur noch einen Hampelmann auf die Tribüne stellen kann, der das Elend dann in noch mehr Chaos treibt und dem man dann vielleicht auch wieder die Schuld zuschieben kann. (mehr …)

Dieser Beitrag gehört zum Text „Über Bedürfnisse“.


Wenn es um menschliche Bedürfnisse geht, so ist einerseits zu berücksichtigen, dass viele von ihnen einen Grundlage darin haben, dass Menschen tierische Organismen sind, aber andererseits ist auch der qualitative Unterschied herauszuarbeiten, durch den sich Menschen von allen anderen Tieren unterscheiden. Im folgenden Kapitel wird deshalb die Besonderheit der Menschen als gesellschaftliche Wesen untersucht, bevor die Folgen der  Gesellschaftlichkeit der Menschen für menschliche Bedürfnisse betrachtet werden. Die meisten Überlegungen dazu stammen aus der „Grundlegung der Psychologie“ von Klaus Holzkamp (1985), d.h. aus der Kritischen Psychologie, die an vielen Stellen auch eine Art „Anthropologie“ entwickelte. 

2.1 Gesellschaftlichkeit (mehr …)

In unsrer „Zukunftswerkstatt Jena“ hatten wir im Jahr 1990 schon einmal intensiv über Bedürfnisse diskutiert. Ich habe letztens die Werbe-Aushänge für unsere Veranstaltungen dazu wieder entdeckt  😉

Durch einen Hinweis in einem Kommentar meines Blogs (auf diesen Blogbeitrag) bin ich jetzt noch einmal an dieses Thema erinnert worden und kurz darauf las ich, dass ein Treffen zu  Himmelfahrt 2017 sich auch damit beschäftigen will. Meine vorbereitenden Gedanken dazu entstehen langsam und ich werde sie nach und nach hier online stellen.

beduerfnisse_0

 

Version 1.3 (06.01.2017)


Menschen brauchen ständig etwas. Als lebendige Wesen benötigen sie Nahrung, Wasser und Luft; als soziale Wesen sind sie angewiesen auf angenehme und förderliche gesellschaftliche Beziehungen. Der Zustand des „Etwas Brauchens“ oder „Etwas Benötigens“ wird „Bedürfnis“ genannt. Alles, was Menschen tun, ist auf die Befriedigung von Bedürfnissen ausgerichtet. So weit, so gut – aber auch so abstrakt. Interessant wird es, wenn wir betrachten, wie unterschiedlich die Bedürfnisbefriedigung erfolgt. Und streitbar wird es spätestens bei der Frage, ob alle Menschen im Grunde die gleichen Bedürfnisse haben, oder nicht. Politisch spannend wird es, wenn als Ziel die Bedürfnisbefriedigung aller Menschen zum Ziel erhoben wird und gleichzeitig ökologische Begrenzungen des Naturverbrauchs berücksichtigt werden müssen. (mehr …)

2017

Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern schöne Weihnachtstage und einen guten  Rutsch ins neue Jahr sowie Gesundheit, Freude und Erfolge in diesem neuen Jahr.

Als kleinen Neujahrsgruß verlinke ich hiermit eine nette Präsentation, die zwar schon für das Jahr 2011 gemacht wurde, aber immer noch gut ist 😉

 

neues-jahr-2017P.S. Am gestrigen Weihnachtstag hatten einige meine BesucherInnen schon eine interessante Suchanfrage:

gerechtigkeit

Angesichts des übersteigerten Konsumwahns zu Weihnachten versuche ich mich jetzt langsam immer mehr an DDR-Zeiten zu erinnern: Damals war Weihnachten, auch um es aus der religiösen Ecke zu holen, sehr mit Frieden verbunden, mit der Sehnsucht nach Frieden und an diesem Tag mal weniger mit Kampf um den Frieden. Je nötiger dies (beides) wäre, desto weniger wird daran erinnert oder dieser Bezug auf Weihnachten erneuert.

 

 

 

no-future
Als die Zeitschrift „Streifzüge“ einen Call of Papers zum Thema „(NO) FUTURE“ startete, konnte ich wieder einmal nicht widerstehen. Der Text, den ich dafür geschrieben habe, steht jetzt auf der Webseite der Zeitschrift online:

Eine andere Zukunft ist not-wendig

P.S. Hier kann man sich die im Text genannte Karikatur auch anschauen.