Das Leben läuft so la, la…, die Arbeit wächst und aus allen Ohren und zwischendurch laufen so viele Sachen, über die man sich aufregen könnte, zu denen man mobilisieren könnte… – was einfach nicht machbar ist. Aber ein wenig, ab und an… mit einfachen Mitteln, wäre doch zu machen.

Fast 100 000 Menschen haben im letzten Jahr ihr Arbeitslosengeld II um 100 % gekürzt bekommen, weil sie gegen irgendwelche Auflagen der JobCenter verstoßen haben; und eine Dreiviertelmillion Menschen war überhaupt von Kürzungen betroffen. Natürlich sind diese Kürzungen ein Erpressungsmittel, ein Macht- und Herrschaftsmittel, das systematisch mit den Wurzeln einer Gesellschaft, die auf Ausbeutung beruht, verbunden ist. Aber auch bevor diese Wurzeln gecuttet werden, können wir ja ein wenig mitspielen im Spiel der demokratischen Freiheiten, wenigstens das – ohne dran zu glauben, dass dies die fundamentalen Probleme lösen könnte. Aber wenigstens das. Ein Mittel dazu ist die Beteiligung an er Unterzeichnung einer Petition gegen die Sanktionen nach § 31 SGB II. Dies ist nach einer Registrierung möglich auf den Petitionswebseiten des Bundestages. Leider scheinen nur ca. 5 500 Menschen etwas gegen diese Sanktionen zu haben, benötigt werden insgesamt 50 000 Unterzeichnungen bis 28.10.!

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