albatros

Ich habe in meinem letzten Blogbeitrag gefragt, „welche künstlerische Arbeit Euch beflügelt hat“. Ich selbst bin auch ins Grübeln gekommen. Was war es nur?

Welche „Rufe aus der Zukunft“ haben mich erreicht? Wenn ich darüber nachdenke, so fallen mir viele Lieder und innere Bilder ein, die mich seit meiner Jugend begleiten. Später ist gar nicht so viel wirklich Wichtiges dazu gekommen (außer die Bilder zum Ton ;-)).

Jetzt bin ich nun langsam in einem Alter, wo die Sachen von vor 30 Jahren so richtig nostalgisch wirken. Aber ich spüre auch: Es ist immer in mir gewesen, ist ein Teil von mir geworden und hat mich auch geleitet. Da ich sonst eher rational-theoretisch veranlagt bin, ist es mir schon wichtig, auch diese „Vor-Scheine“ der Zukunft nicht zu vernachlässigen. Unter einem der unten verlinkten Videos steht als Kommentar dann auch „Das Leben kann so schön sein…“ – Ja, genau darum geht es. Dieses Gefühl und die Hoffnung darauf ist sicher die wichtigste „Keimform“ des Neuen in all den Katastrophen dieser Zeit

Musik:

(Für diese Links bin ich einige Zeit richtig versunken in diesen alten Ostrock-Videos, die mittlerweile im Internet sind. An meine Electra- und Stern-Meißen-Platten (Der weite Weg; Was soll aus mir werden) wurde ich auch wieder erinnert… Es ist auch sehr schön, in den Kommentaren so viel Zustimmung zu diesen Songs zu finden.)

Belletristik:

Filme:

  • „Der Zögling des Emirs“ und „Der Widersacher der Sultans“ (über Abu Raihan al Biruni)
  • noch ein paar Filme waren in meiner Jugendzeit wichtig (welche, hab ich vergessen), die zeigten Situationen, von denen ich dachte: „Genau so darf es nicht werden in meinem Leben, also sollte ich was dagegen tun…“ (z.B. mit Frauen, die etwas Besonders vorhatten und sich dann mit dem Mann ihrer Träume zufrieden gaben… 😉 )

Theater:

  • in der Schulzeit „Die Wolken“ von Aristophanes mit der Verwirrung, wieso der sonst so gepriesene Sokrates plötzlich „schlecht gemacht wird“. Das brachte mir die Erfahrung, dass es verschieden Einschätzungen und Meinungen geben kann.
  • In den 80ern im „Theater im Hörsaal“: „Blaue Pferde auf rotem Gras“ (von Schatrow) – dass die Probleme des Sozialismus dargestellt werden können, schien ihre Lösbarkeit anzuzeigen und motivierte mich damals, mich daran beteiligen zu wollen.

Bilder:

So, mehr fällt mir jetzt nicht ein…

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