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„Nur im subjektiven Faktor wird die durch viele Geschlechterfolgen unsterblich hindurchwandernde Keimzelle der Revolution tätig. Doch gefährlich freilich wirkt sich die Überschätzung des Tatvermögens aus, das Setzen allein auf den subjektiven Faktor rascher Heldentat also, ohne Rücksicht auf die ausreichenden Bedingungen des Siegs der Arbeiterklasse, kurz die anarchistisch isolierte Aktion. Solche Gefahr steckt nicht in der Betonung des subjektiven Faktors, wenn er vom objektiven sich nicht abwendet, vielmehr in dessen Begreifen die Einsatzstellen zur Tat erst ermittelt. Darin muß sich geltend machen, daß der objektive Faktor keine geschlossene Vermittlung in sogenannter Totalität darstellt, vielmehr in Unterbrechung und Sprung sich entwickelt, weshalb gerade das mögliche Novum in der Geschichte nicht durch allzu totalistische Vermitteltheit ersteht werden darf.“ (EM: 256-257)

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