Wir stehen wohl an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter. „Wege aus dem Kapitalismus“ werden seit vielen Jahrzehnten gesucht, auch Irrwege wurden dabei begangen. (vgl. Weiß 2009). Auf der Suche nach neuen Auswegen wollen wir stärker als gewöhnlich in die Tiefe gehen, philosophische Denkwege ausloten und daraus neue Impulse für politisches Handeln gewinnen.

Der methodische Ausgangspunkt ist Dialektik in dem Sinne, dass das Verallgemeinern unmittelbarer Fakten und Tatsachen nicht ausreicht, sondern dass es in der „Tiefenschicht“ der Geschehnisse Verhältnisse und Zusammenhänge gibt, die nicht empirisch offensichtlich sind. In ihnen wirken Vermittlungen, die zu begreifen sind. In vermittelnden Verhältnissen gibt es nicht einfach ein Etwas zu konstatieren, sondern Etwas bezieht sich über anderes auf sich selbst. Die Art und Weise dieser Vermittlungen ist besonders in Entwicklungsprozesses im Stadium des qualitativen Umschlags sehr kompliziert. Wir werden uns bei der Suche nach einem angemessenen Verständnis vorwiegend bei Hegel, Marx und Bloch umschauen.

Folgende Beiträge kommen in den nächsten Tagen (als unterschiedene Beiträge, damit auch gezielt kommentiert werden kann):

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