4. Das Neue bei Hegel, Marx und Bloch

Gerade Ernst Bloch kritisiert Hegel dafür, dass es bei diesem nichts wirklich „Neues“ gäbe, sondern lediglich eine Anamnesis (Erinnerung). Hierfür wäre zu untersuchen: Wie steht es mit dem „Neuen“ bei Hegel? Ich schlage vor, diese Frage für die „Logik“ zu untersuchen und dann noch für die „Weltgeschichte“.

Dazu schrieb ich schon einmal etwas im Zusammenhang mit einem umfassenderen Thema: „(Kein) Neues in Natur und Gesellschaft“.

5. Die drei Negationsperspektiven

Besonders wichtig (und meines Wissens nach neu) ist hier die Betrachtung der Negation in den verschiedenen Sphären der Logik.

Dazu gibt es bei mir erste Ansätze (Tabelle 1, 3 und 4).

Wir könnten schauen, wo eine Unterscheidung dieser drei Perspektiven mehr Klarheit in verschiedene Interpretationen z. B. von Marxtexten bringen könnte. Das betrifft z.B. die Problematik des Standpunkts der Kritik. Einerseits suchen wir das „Ganz Andere“ im Gegensatz zum Kapitalismus. Andererseits braucht es Voraussetzungen aus dem Alten und auch „Keimformen“, die wir jetzt befördern müssen. Woher wissen wir aber, was so eine Voraussetzung und was eine „Keimform“ ist? Wie verhält sich das Neue zum Alten? (jeweils in den drei Perspektiven).

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