10 Jahre nach Aufnehmen des roten Fadens von „Oekonux“ sind viele von uns bei der „commonsbasierten Peer-Produktion“ als neue politische Orientierung angekommen. Es geht dabei um die Suche nach „sozialen Sphären, in denen Menschen ihre besondere Bedürfnisse auf eine Weise befriedigen, die, verallgemeinert, zur allgemeinenmenschlichen Emanzipation führen könnte“ (Weiß 2009: 22)

Meines Erachtens sind diese Gedanken noch zu sehr Fragment, in das wir unsere Hoffnungen hineinprojizieren, statt ein zusammenhängend durchdachtes Projekt. Um dies zu verbessern, müssen wir unsere eigene Position selbstkritisch neu durchdenken. Inwieweit entstehen aus diesem Anliegen neue Fragestellungen und Ideen für die Philosophie und inwieweit hilft uns eine tiefer begriffene Philosophie, das politische Thema neu zu durchdenken?

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