Die Debatte um die Commons, die wir seit einiger Zeit aufgreifen, traf bei mir sofort auf Interesse. Sie schloss an alte Überlegungen an, die damals ziemlich einsam herumschwirrten. Vor über 10 Jahren entwickelte sich gleichzeitig mit meinem theoretischen Überblick (2. Buch) auch eine neue gesellschaftliche Praxis (Anti-WTO-Aktionen etc.), die in Ansätzen kapitalismuskritisch war. Der Impuls dafür kam vor allem aus jenen Regionen, in denen das neoliberale Entwicklungsstadium des Kapitalismus den Menschen ihre Lebensgrundlagen entzog, ohne ihnen gleichzeitig neue Lebenschancen zu bieten.

Am sensibelsten waren dafür interessanterweise Frauen, Literatur von Maria Mies, Vandana Shiva, Veronika Bennholdt-Thomsen und Claudia von Werlhof ist da zu nennen.

Damals schrieb ich einige zusammenfassende Texte, wie:

und Buchvorstellungen:

Die Schlussfolgerungen, die damals häufig gezogen wurden, nämlich eine Rückkehr zur Subsistenzwirtschaft zu empfehlen, waren damals für mich nicht tragfähig. Deshalb hingen diese Gedanken ziemlich in der Luft und ließen sich auch kaum verbinden mit den darauf folgenden Debatten um die Freie Software, Oekonux und so weiter.

Es floss aber in den Schlussfolgerungsteil meines zweiten Buches ein:

In der Commons-Debatte schließen sich die bisher unverbundenen Enden.

Advertisements