Während  meines Aufenthalts in Stuttgart werde ich Interessierten auch berichten, was ich aus der Kritischen Psychologie so wichtig finde.

Dabei werde ich darauf eingehen, was das Besondere an der Groß-K-Kritischen Psychologie ist.

Denn in der Kritischen Psychologie geht es nicht einfach um irgendwelche psychologischen Theorien.  Zuerst müssen wir uns danach fragen, wie wir berhaupt zu Kategorien kommen, mit welchen es Sinn macht, menschliche Subjektivität zu untersuchen.

Wir werden die Spezifik der menschlichen Psyche diskutieren und darüber nachdenken, was es bedeutet,  Menschen als gesellschaftliche Individuen zu betrachten.

Daraus werden sich wichtige Positionen ergeben:

  • Ein Mensch hat immer die Möglichkeit, die Bedingungen, innerhalb derer er über seine Lebensbedingungen verfügt hinzunehmen und die Möglichkeit, nach einer Erweiterung dieser Bedingungen zu suchen, zu streben, dafür aktiv zu sein.
  • Menschliches Handeln hat immer Handlungsgründe, die in den Lebensbedingungen begründet sind, aber nicht lediglich als Reaktion von äußeren Anstößen folgen.
  • Psychologie, die menschliche Subjektivität nicht von vornherein ausblenden will, kann Menschen nicht als ihre Objekte behandeln. Das trifft für die Theoriebildung wie auch Therapietätigkeit zu.

Dies alles hat m.E. nun wiederum umfassende Bedeutung für politisches Handeln im emanzipativen Sinne. Darum soll es in den Debatten auch im Stuttgart gehen.

Glücklich ist,
wer mit den Verhältnissen
zu brechen versteht,
bevor sie ihn brechen.
(Franz Liszt)

Das Sonntag-Programm
der AK Soziale Ökologie beim BUND Stuttgart
(Umweltzentrum, Rotebühlstr. 86/1):

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