Ich bin schon wieder in Berlin. Neben einigen Spaziergängen und Antiquariatsbesuchen steht auf meinem Plan:


Die Präsentation für den Vortrag habe ich fertig, jetzt nutze ich freie Zwischenstunden, den Veröffentlichungstext dazu zu schreiben. Das sollte mir dann auch das Sprechen dazu erleichtern, denn ich neige in der Begeisterung des Redens dann doch gerne dazu, zu weit vom Roten Faden abzuweichen. Dieses Thema hatte ich mir auch ausgesucht, weil mich die Fragestellung schon lange bewegt und ich nun endlich einen Anlass hatte, genauer drüber nachzudenken. Die Fragestellung, wie wir quasi auf „verbrannter Erde“ doch noch eine bessere Welt aufbauen wollen, woher wir die Hoffnung nehmen, dass bei den ganzen katastrophalen Tendenzen nicht doch Diktaturen und neue barbarische Verhältnisse überhand nehmen (die Endzeit-Filmwelt ist voll von solchen Vorstellungen), macht häufig Angst. Aber wir sollten uns ihr stellen – vielleicht bringt es uns sogar weiter…

Ich bin gespannt, welche Gedanken die Teilnehmer_innen dazu haben werden und wie sich im Laufe der Zeit dazu noch mehr Gedanken, Ideen und Konzepte entwickeln…

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