Ich schaffe es gerade nicht, die versprochenen Berichte vom „Jenseits-des-Wachstums“-Kongresses fertig zu machen, weil ich netten Besuch aus Bremen habe. Deshalb schicke ich ohne Kommentar einige Fakten, die ich aus Unterlagen vom Kongress entnommen habe, voraus:

  • In den Jahren 1800 bis 2000 wuchs die Weltbevölkerung um das 6-Fache, der Energieverbrauch um das 40-Fache und die Weltwirtschaft um das 50-Fache. (Christian Schwägerl)
  • In Indien lebt trotz eines Wirtschaftswachstums von 8 Prozent ein Drittel aller unterernährten Kinder der Welt. (Vandana Shiva)
  • Die „ökologischen Schulden“ der industrialisierten Länder belaufen sich finanziell gesehen auf 5,56 Billionen US-Dollar. Das sind Hundertmal mehr als für die öffentliche Entwicklungsarbeit gezahlt wird (ca. 56 Milliarden US-Dollar) (Lou Keune)
  • Um Wirtschaftskrisen und Massenarbeitslosigkeit (hoffentlich) zu verhindern, müsste die Weltwirtschaft jährlich um 1,8 Prozent wachsen. Bis 2050 würde sich dadurch die Outputmenge verdoppeln und in 200 Jahren wäre sie 35 mal so hoch wie heute. (Christoph Binswanger)
  • Um die Klimaziele (Temperaturanstieg unter 2 Grad) bei einem Wachstum von 2% pro Jahr einzuhalten, müsste der CO2-Ausstoß sich pro produzierten Dollarwert auf ein Hundertdreißigstel reduzieren (Tim Jackson).

Weiter zu „Der Overshoot-Day und mehr“
Zur Anfangsseite meiner Blogberichte zum Wachstumskongress

Advertisements