Ich habe diesmal erstaunlich lange nicht mehr gebloggt. Ich saß in den letzten Wochen parallel an drei Texten, die einfach nicht fertig werden wollen. Zwischendurch war ich wieder ein verlängertes Wochenende lang in Berlin.

Der Anlass meiner Berlinreise war wieder eine Veranstaltung der Gruppe WAK (Wege aus dem Kapitalismus). Zum Thema „Hegel als Geschichtsmaterialist“ gibt es hier die Mitschnitte, auch von weiteren Veranstaltungen. (siehe dazu unten noch das P.S.)

Ich nutzte den Berlinaufenthalt wieder für schöne Spaziergänge durch Berlin, z.B. nach Treptow. Auch ein Kinobesuch im Kino Central passte in den Rundgang.


 

Wir sahen den wunderschönen, aber erschütternden Film „Die Frau, die singt“. (Wer noch hingehen will, sollte DEM LINK NICHT FOLGEN, sondern sich überraschen lassen!!!)

Da wir nur aus Versehen die traditionellen Touri-Pfade teilen, aber Abseitiges uns magisch anzieht, landeten wir diesmal bei einer OPEN.ART-Ausstellung. Mitten in den sonntäglichen Familien-Idyllen des Görlitzer Parkes hatten die Macher der OKAZI GALLERY nach dem Motto:

Wenn die Menschen nicht zur Galerie kommen, geht die Galerie zu den Menschen.

ihre Ausstellung zwischen den Bäumen unter freiem Himmel aufgebaut und an Fäden aufgespannt.

Wirklich sehr spannend 😉

Auch sonst ist Berlin ja eine ziemliche Freiluftgalerie:


Abgerundet mit zwei sehr intensiven Gesprächen Kai und Brigitte hatte ich wieder einen sehr schönen Berlin-Aufenthalt. Dankeschön! und beste Grüße vor allem an alle Berliner_innen

P.S.: Die Veranstaltungen der Gruppe „Wege aus dem Kapitalismus“ sollen nicht mehr wie bisher im Rahmen der Veranstaltungen der Hellen Panke e.V. durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung gefördert werden. Ich finde es bedenklich, dass ausgerechnet eine Gruppe, die jahrelang erfolgreich Selbst-Bildung auf höchstem Niveau praktiziert, auch anerkannte Ergebnisse (Veröffentlichungen, Referate, vielbesuchte Veranstaltungen) hervorbringt, auf diese Weise kaltgestellt werden soll.

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