Ich tippe gerade Zitate aus dem Buch „Das Spinoza-Problem“ von Irvin D-Yalom ab, das ich trotz seiner fast 500 Seiten in zwei Tagen gelesen habe. Das erste Zitat passt gleich auf meine Beziehung zu ihm als Autor:
Und Nietzsche weinte

Weshalb ruft ein und dasselbe Buch so breitgestreute Reaktionen hervor? Ein Leser muss irgendetwas Bestimmtes an sich haben, was bewirkt, dass er dieses Buch mit offenen Armen empfängt. Sein Leben, seine Psychologie, sein Bild von sich selbst. Es muss etwas sein, das tief in seiner Seele schlummert [..] – das einen bestimmten Leser dazu bringt, einem bestimmten Schriftsteller zu verfallen. (46)

Auf das erste Buch, „Und Nietzsche weinte“, wurde ich im Laden wegen seiner schönen Kompaktheit und dem schön Einband aufmerksam. So muss ein gutes Buch sich anfühlen! Und es fühlte sich nicht nur gut an! Danach bestellte ich auf Anhieb weitere 3 Bücher von ihm. Eins enttäuschte mich durch seinen trockenen Lehrbuchstil, aber im zweiten Teil wartet noch das Thema „Existentielle Psychotherapie“ auf mich, von dem ich mir mehr erwarte. Nun habe ich auch noch die „Reise mit Paula“ begonnen, einem erstaunlich selbstehrlichen Bericht über seine Beziehungen zu Menschen, die über das Psychotherapeutische weit hinausgehen.
Solche Bücher wollte ich schreiben können!

Advertisements