Ich schreibe zwar grad wenig, aber ich lese unentwegt. Dabei erhielt ich jetzt auch noch einen schönen Nachtrag zu den Gesprächen in Berlin:

„Die Bilder, die sich zwei Menschen zuwerfen, wecken in jedem die Erfahrung, „zu sich“ zu kommen. Es geht hier nicht um Projektionen, sondern um Spiegelbilder, in denen sich nicht nur der Spiegelnde, sondern auch der Gespiegelte wiedererkennt. […]

Im Anderen nehme ich eben das als faszinierend wahr, was in mir selber jetzt gerade zur Entwicklung bereit ist. Im richtigen Moment weckt die Leitbildspiegelung mit dem geliebten Menschen eigenes Lebenspotenzial.“

(Peter Schellenbaum: Die Wunde der Ungeliebten. Blockierung und Verlebendigung der Liebe. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2009, S. 96-97)

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