Josef sitzt immer noch in Haft. Am 6. Juni soll sein Prozess stattfinden.

Inzwischen gibt es auch eine Vorlage für Flyer, die gern ausgedruckt und verteilt werden können (Vorlagen in A4 gibts hier):

Ich finde es fast gruselig, die desinteressierte Stimmung der Leute zu spüren gegenüber diesem Thema. Gleichzeitig erinnere ich mich an die prompte Empörung, wenn zu DDR-Zeiten mal wieder was passiert war.

In wirklich krisenhaften Zeiten reichen scheinbar kleine Anlässe, um die Stimmung hochzukochen, manchmal auch zu Gunsten von verfolgten Menschen. Dieselben Menschen, die sich sonst moralisch so empören können, bleiben so kalt und gelassen, wenns ihnen selbst wohl genug geht. Oder sind sie selber so beschäftigt mit ihrem Alltagsstress, dass sie die Relationen nicht mehr sehen, wenn es um das Unglück anderer geht? Oder glauben sie gar, dass in diesem Falle alles mit „rechten“ Dingen zugeht und dass das gut so ist…?

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