Hallo,

ich hoffe, alle Leserinnen und Leser hatten schöne Weihnachtstage. Das Wetter soll zwar erst jetzt weihnachtlich werden, aber wir hatten gestern unseren Sonnenspaziergang, den mir eine Freundin im Weihnachtsgruß gewünscht hat.

Es gab neue Bücher aus meinem Wunschzettel, aber ich komme noch gar nicht dazu, sie zu lesen bzw. durchzuarbeiten. Denn endlich ist meine Bibliothek fertig. Ich hatte sie mir ja schon lange gewünscht und glücklicherweise bietet unser neues Haus ziemlich viel Platz dafür.
Bibo 2014

In den letzten Tagen waren ich und auch unsre Tochter schon fleißig beim Ausräumen der Kartons voller Bücher und Papier. Die Bücher meiner Mutti warten z.B. seit über 30 Jahren aufs Auspacken, von meinen eigenen waren auch seit dem letzten Umzug vor 20 Jahren die meisten weggepackt. Ob ich alle aufstellen kann, bezweifle ich noch. Inhaltlich gibt es einen großen Mix. Viel aus DDR-Zeiten, vieles seit dem letzten Vierteljahrhundert natürlich auch neuer. Alle Wissenschaftsgebiete, Philosophie, Politik und auch Science Fiction bekommen getrennte Bereiche.

Mit dieser Bibliothek beginnt für mich wieder einmal eine neue Lebensphase. Eigentlich verfließt inzwischen Jahr um Jahr ohne größere Veränderungen. Die Abstände zwischen den Silvestern scheinen immer kürzer zu werden. Schon erleben wir den zweiten Winter hier im neuen Haus.

Inhaltlich habe ich für nächstes Jahr Pläne, die eher vorsichtig-realistisch davon ausgehen, dass ich wie immer nicht genug Zeit und Konzentration für meine Interessen haben werde. Eine Vertiefung von geschichtsphilosophischen Überlegungen steht an, wobei ein Text zum Vortrag aus Nürnberg von vor einigen Wochen entstehen wird, vielleicht entsteht auch noch eine ausführlichere Broschüre. Eine Veröffentlichung für „Contraste“ steht an und ein seeeehr dickes Buch möchte ich noch rezensieren.

Vielleicht entsteht auch eine Gruppe, die sich mit Sozialer Selbstverständigung (im Sinne der Kritischen Psychologie) beschäftigen wird.

Viel mehr nehme ich mir gar nicht vor. Einladungen zu Vorträgen habe ich noch nicht, da sind einige Kontakte wohl auch abgerissen, als ich in den letzten beiden Jahren wegen dem Umzug etwas gebremst habe.

Auf jeden Fall freue ich mich, dass viele Freundschaften über Jahre hinweg stabil sind, dass auch andere Kontaktfäden immer wieder neue gesponnen werden. Vielen Dank allen Beteiligten dafür.

Meine Themen sind zwar eh nicht „massen-„kompatibel, aber ich möchte schon nicht nur für die Schreibtischschublade oders Online-Nirvana arbeiten. Dass ich immer mal Anregungen und Aufmerksamkeiten bekomme, freut mich deshalb schon sehr, obwohl ich bewusst nicht bei der LIKE-Hascherei mitmache.

Es wird sich also nicht so sehr viel ändern im neuen Jahr, ich nehme mir nur vor, wieder mehr Sport und Musik zu machen, was seit dem Umzug sehr reduziert wurde.

Allen meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich auch ein sehr gutes neues Jahr ohne gesundheitliche Einschränkungen, ohne berufliche oder finanzielle Katastrophen, mit schönen Erlebnissen in Natur und mit Freunden und Familie.

Ahoi Annette

P.S. 1.1.2015: Das neue Jahr wird nichts verändern… außer Du tust es selbst!