Benni Bärmann führte neben dem Begriff der Interpersonalität und der Transpersonalität noch den Begriff Metapersonalität ein. Es geht dabei um „Beziehungen zwischen Menschen“. Bei interpersonalen Beziehungen sind „die konkreten Personen mit ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen in ihrer Gesamtheit […] wichtig und nicht austauschbar“, bei transpersonalen Beziehungen dagegen sind „die konkreten Personen mit ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen in ihrer Gesamtheit in ihr nicht wichtig und austauschbar“. Stefan Meretz präzisiert diese Bestimmungen und meint, dass es bei interpersonalen Beziehungen um „konkret Andere“ geht und bei transpersonalen um „allgemeine Andere“, wobei letztere nur vermittelt möglich sind.

Zusätzlich zu diesen Beziehungen zwischen Menschen wird, so meint Benni richtig, noch eine umfassendere („Meta-“)Ebene benötigt, nämlich die gesellschaftliche. Beziehungen auf dieser Ebene nennt er „metapersonal“. Sie lassen sich nicht interpersonalisieren (was für die transpersonalen Beziehungen noch gilt). Folgende Phänomene spielen sich auf dieser Ebene ab: Sprache, Kultur, Wissenschaft, Diskurse, Technik, heteronormative Praxis und die Warenproduktion.

Simon Sutterlütti spricht in der Diskussion schon davon, dass sich die metapersonale Ebene durch „Emergenz“ ergibt. Benni antwortet: „Aber das ändert ja gar nix. […]„Emergenz“ ist für mich vor allem so ein Handwedelbegriff, den man immer dann hervorholt wenn man nicht mehr weiter weiß und der im Grunde nix erklärt“ (dazu dann hier im Punkt 2.)

1. Bezug zu Begriffen der Kritischen Psychologie