Dies gehört zu meinem Bericht von der Langen Nacht der Wissenschaften am PIK Potsdam.


Dass sich Wetterextreme häufen, erläutert Stefan Rahmstorf in einem Artikel. Da ja wie üblich kaum jemand diesen Links folgen wird, hier eine Zusammenfassung der Inhalte:

  • Hitzewellen nehmen seit den 80er Jahren stark zu. Es gibt heute schon fünfmal mehr Hitzewellen, als vor dieser Zeit.
  • Die Veränderung der Niederschläge ist „räumlich und zeitlich sehr heterogen“. Vor allem Starkregen nehmen stark zu. Genaueres dazu gibt’s in einem Blogbeitrag von S. Rahmstorf.

Die folgende Abbildung zeigt die Anzahl der Tagesrekorde bei den Niederschlagssummen weltweit, relativ zu der Anzahl, die durch Zufall bei einem unveränderten Klima auftreten würde (Zuwachs in Prozent) (nach einer Veröffentlichung von J. Lehman et al. 2015):

Die schwarze Linie zeigt gemittelt die Zahl der Rekorde, der blaue Bereich den natürlichen Schwankungsbereich.

Wer sehen möchte, was z.B. von der Insel  Rügen noch übrig ist, wenn die globale Durchschnittstemperatur um 2 oder 4 Grad gestiegen ist, kann dies auf dieser Webseite tun: https://choices.climatecentral.org.

Dass in Deutschland bereits im Jahr 2002 von einer „Jahrhundertflut“ gesprochen wurde, war also eine mächtige Übertreibung…