Morgen  hätte ein 24-Stunden-Streik von FridaysForFuture stattgefunden, an dem ich  mich mit inhaltlichen Beiträgen beteiligen wollte. Das fällt jetzt auch, wie auch alle anderen Aktivitäten in  Klimagruppen, mit denen ich pro Woche 2-3  Termine hatte. Was nun?

Verhindert die Kontaktsperre politische Aktivitäten? Nun ja, glücklicherweise gibts seit längerer Zeit Online-Alternativen, die auch gerade für die direkte Kommunikation in den  Gruppen intensiviert oder neu aufgebaut wird. Manche Sachen kann man auch alleine oder zu zweit draußen machen (Paint the Streets o.ä.), bei anderen wird die Zeit genutzt, um bisher liegen Gebliebenes aufzuarbeiten. So kann man über inhaltliche Standpunkte auch schriftlich (über Pads) oder Telefon- oder Videokonferenzen verhandeln, es können die Erfahrungen aufgearbeitet werden. Und natürlich können sich vor allem die Jüngeren derzeit in den Nachbarschafts- und Hilfsaktionen einbringen.

Zur Frage, wie sich Umweltaktivistinnen jetzt orientieren, gabs auch im DLF ein Interview:

Auch inhaltlich sind die Themen Corona und Klima miteinander verbunden und die folgende Petition versucht, beide so zusammen zu bringen, dass sie nicht gegeneinander ausgespielt werden: