Version 1.1, 29.05.2021

Was sind die Ausgangspunkte unseres Handelns? Sicher die Befriedigung von Bedürfnissen. Bedürfnisse sollen auch im Mittelpunkt einer befreiten Gesellschaft stehen – diese soll sich nur noch um die Befriedigung der Bedürfnisse der Menschen drehen, wozu auch eine intakte Um- und Mitwelt besteht und ein Klima, in dem das Leben nicht unerträglich wird. Zu „Bedürfnissen“ habe ich schon einmal einiges hier im Blog (Schlemm 2017a) geschrieben. Aber wie verhält es sich nun mit dem „Interesse“?

Franz Schandl braucht diesen Begriff für eine freie Gesellschaft nicht mehr. Er exkommuniziert ihn, indem er ihn als „gesellschaftliches Zwangsverhalten“ definiert (Schandl 2013: 10; vgl. schon Schandl 2007). Auch Stefan Meretz folgt dieser Begriffsbestimmung: „Emanzipation kann nicht in Interessen gründen.“ (Meretz 2013) In der dabei verwendeten Begriffsbestimmung wird die Bedeutung von „Interesse“ darauf eingeengt, dass Interessen nur gegeneinander antreten könnten, dass das Interesse „so das Eigene gegen das Nichteigene“ stelle. Als Gegenbegriffe werden von Stefan Meretz das „Bedürfnis“ angeboten (ebd.) bzw. von Franz Schandl das „Anliegen“ (Schandl 2007).

Ein Grund für diese Festlegung auf diesen auf das Gegeneinander orientierenden Begriffsinhalt ist bei Franz Schandl die Herkunft dieses Begriffs aus dem römischen Schuldrecht. Dabei werden Interessen gegeneinander vertreten und „interest“ bezeichnet die für geliehenes Geld erhobenen Zinsen (Hirschmann 1987: 41). Es wäre jedoch beliebig, die Bedeutung eines Begriffs aus nur einer Wurzel abzuleiten. Im beginnenden neuzeitlichen Kontext erhielt der Begriff des „Interesses“ einen neuen Akzent: Die mittelalterlichen ständigen Fehden schienen damals viel mit unerklärbaren Leidenschaften und Begierden zu tun zu haben. Unberechenbar und unbezähmbar. Demgegenüber war es ein Fortschritt, zu verstehen, dass die handelnden Akteure so etwas wie „Interessen“ haben, die man verstehen kann und die man bei einer möglichen Konfliktlösung auch ansprechen kann.

„Sobald einmal die Leidenschaft als zerstörerisch und die Vernunft als wirkungslos betrachtet wurden, bot die Auffassung, daß das menschliche Handeln sich aus einem von beiden erschöpfend erklären oder ableiten ließe, eine außerordentlich düstere Perspektive für die Menschheit. Als daher das Interesse sich wie ein Keil zwischen die beiden überkommenen Kategorien des menschlichen Verhaltens schob, war dies eine hoffnungsvolle Botschaft“ (Hirschmann 1987: 52)

Friedrich Engels hob ebenfalls die Interessen, vor allem die materiellen, als analytische Kategorie zum Verständnis historischer Prozesse hervor: „In England, wenigstens unter den Parteien, die sich jetzt um die Herrschaft streiten, unter Whigs und Tories, kennt man keine Prinzipienkämpfe, man kennt nur Konflikte der materiellen Interessen.“ (MEW 1 IK: 457) Oder bei Marx und Engels: „Die „Idee“ blamierte sich immer, soweit sie von dem „Interesse“ unterschieden war.“ (MEW 2 HF: 85) Dabei zeichnen sich „Interessen“ gegenüber Bedürfnisse auch dadurch aus, dass sie sich, wie auch die Strategien aus der Gewaltfreien Kommunikation,  verändern lassen (vgl. Schnädelbach 1987: 223).

Obgleich der Anwendungskontext bei Engels auch – vor allem für das Handeln der herrschenden Klassen – auch das Einander-Entgegen-Wirken enthält, braucht die Bedeutung des Begriffs „Interesse“ nicht notwendigerweise an diese einengende Bestimmung gebunden bleiben.

Offen bleibt nun aber noch eine Abgrenzung gegenüber dem Begriff „Bedürfnis“. Warum finde ich es notwendig, neben dem Begriff „Bedürfnis“ (oder auch dem Wort „Anliegen“) noch weiter mit dem Begriff des „Interesses“ zu arbeiten? Es ist wirklich nicht einfach bis unmöglich, in Wörterbüchern eine ausreichend klare Begriffsunterscheidung von „Bedürfnis“ und „Interesse“ zu finden. Also versuche ich es einmal auf der Basis von schon vorhandener Bezugnahmen und Begriffsbestimmungen, die aus meiner Sicht sinnvoll sind.

Zuerst einmal müssen wir unterscheiden, in welchem Kontext diese Unterscheidung getroffen wird.

Psychologischer Kontext

Die Psychologie als Wissenschaft „zur Klärung/Verallgemeinerung je meiner Welt- und Selbsterfahrung“ (Holzkamp 1988: 36) fokussiert bei aller Bezogenheit auf die Welt auf das Individuum. Menschliche Bedürfnisse sind dabei in der hier vorausgesetzten Kritischen Psychologie emotionale Wertungen in Bezug auf etwas, was (je) ich benötige und das gesellschaftlich produziert wird (vereinfacht formuliert nach Holzkamp-Osterkamp 1990: 18).[1] Hier ist der Bezug auf die Gesellschaft bereits enthalten, weil Menschen nur als gesellschaftliche Individuen begriffen werden können, außerhalb ist hier der Vorsorgecharakter menschlicher Bedürfnisse enthalten. „Interessen“ in der psychologischen Literatur gehen vom traditionellen Bedeutungsgehalt der besonderen Anteilnahme und Aufmerksamkeit aus, die das Individuum einem „interessanten“ Gegenstand widmet. Ich habe zum Beispiel das Bedürfnis zu lernen (ich bewerte die Verfügung über Wissen positiv), aber ganz speziell bin ich viel eher an Astronomie interessiert als an Chemie. Interessen verweisen darauf, dass sich Menschen gerade aufgrund ihrer Gesellschaftlichkeit individualisieren können: „Der Prozeß der Individualisierung besteht in der Gliederung individueller Interessen in der Gesellschaft und der damit einhergehenden Auflösung des Gemeinwesens.“ (Krader 1976: 74)

Gesellschaftstheoretischer Kontext

Im gesellschaftstheoretischen Kontext gehen wir, wenn wir eine von menschlichen Individuen ausgehende Konzeption verwenden wollen, auch von je individuellen Bedürfnissen aus. Im gesellschaftlichen Kontext wird aus jeweils zusammen gehörenden Bedürfnissen aber nicht nur die „Summe aller Bedürfnisse“, sondern systemtheoretisch wäre zu sagen, dass etwas Neues „emergiert“, nämlich die Interessen. Der Fokus wird nun vom Individuum weg hin auf die gesellschaftlichen Beziehungen gelenkt. Es geht nun nicht mehr nur um meine Beziehung zur Welt, sondern um „Beziehungen zwischen den Menschen im Prozeß ihrer Bedürfnisbefriedigung“ (Steitz u.a. 1984: 93, kursiv AS). Interessen habe zwar auch je ich, aber in ihrer inhaltlichen Bedeutung sind sie zu verstehen „als Konkretisierung der Bedürfnisse im Kontext des komplexen gesellschaftlichen Hintergrunds“ (Auer 2010: 16, kursiv AS). „Die Interessen „verbinden“ die  Bedürfnisse in ihrer Entwicklung und Befriedigung mit den konkreten sozialen Verhältnissen.“ (Barnick, Richter 1980: 811) Für Sartre ist das Interesse „ein bestimmtes Verhältnis des Menschen zum Ding in einem sozialen Feld“ (Sartre 1980: 210). Interessen beziehen sich auf gesellschaftliche Bedingungen, die wir schaffen.

„Bedürfnisse sind eine notwendige aber nicht hinreichende Bedingung für Interessen. Interessen verweisen auf die zusätzlichen Dimensionen der gesellschaftlichen Verhältnisse…“ (Auer 2010: 7-8)

Gleichzeitig verallgemeinern Interessen das, was aus den je individuellen Bedürfnissen an Anforderung an die Gestaltung der Gesellschaft erwächst. Bedürfnisse können aufkommen und befriedigt werden. Interessen jedoch beinhalten eine „intensive, relativ länger währende Absicht des Menschen zur Bewahrung oder Realisierung einer Situation, die geeignet erscheint, seine unabweisbaren Bedürfnisse zu befriedigen“ (Peter Massing 1977, zitiert in Auer 2010: 64, kursiv AS).

Margit Auer unterscheidet etwa als Bedürfnisse von Jugendlichen die Bedürfnisse nach Geborgenheit, Identität und Orientierung, nach Verwurzelung und schöpferischen Gestaltung und deren Anerkennung. Ein Interesse haben sie deshalb an eigenen Räumen, Jugendkulturen und Partizipation (Auer 2010: 64). Analytisch zu unterscheiden sind auch die Bedürfnisse nach Gesundheit, harmonischem Familienleben, Frieden und einer Arbeit, die den Erwartungen entspricht, vom Interesse an sozialer Sicherheit, stabilen Preisen, einem umfassenden Bildungssystem, dem Wohnungsbauprogramm usw. (Brie 1990: 95f.).

Auch historisch verdichteten sich die Bedürfnisse etwa der aufständischen Bauern im Wat-Tyler-Aufstand im Jahr 1381 in Forderungen nach der Abschaffung der Leibeigenschaft und dem Übergang zur Geldrente, worin sich ihre gemeinsamen Interessen zeigen – durchaus im Gegensatz zu denen ihrer Gegner. Das Gleiche zeigt sich an den jeweiligen Forderungen der Bauern im deutschen Bauernkrieg, wobei in den berühmten „Zwölf Artikeln der Bauernschaft“ aus Memmingen das versammelt ist, was zu dieser Zeit alle Aufständischen stark einte. Das war nicht bloß eine Summe von Bedürfnissen, das waren gemeinsame Interessen, die hier zum Ausdruck kamen und um die gekämpft wurde.

Hier kommt ein objektiver Anteil hinein, den die Bedürfnisse noch nicht unbedingt haben (deshalb wurden in der DDR -Literatur die „Interessen“ häufig auch zu stark als nur objektiv gedacht).

„Das individuelle Interesse steht immer im dialektischen Bezug zu den historisch gewordenen gesellschaftlichen Verhältnissen, subjektive Interessen resultieren dementsprechend aus der objektiven gesellschaftlichen Wirklichkeit und sind somit als Teil eines gesellschaftlichen Ganzen zu verstehen.“ (Auer 2010: 64)

Auch Klaus Holzkamp verwendet den Begriff der Interessen, wenn er ihn auch nicht so systematisch begründet wie direkt psychologische Begriffe. Ich verweise jedoch hier darauf, weil auch bei ihm direkterer Bezug auf die gesellschaftlichen Verhältnissen genommen wird. Bei Klaus Holzkamp sind die (Lebens-)Interessen die in die unmittelbare Lebenswelt vermittelte Erscheinungsweisen der individuellen Notwendigkeit der Verfügung über persönlich relevante gesellschaftliche Lebensverhältnisse (Holzkamp 1988: 35f.).

Utopie mit widersprüchlicher Interessenübereinstimmung

Die utopische Gesellschaft von Simon Sutterlütti und Stefan Meretz unterscheidet sich gegenüber den bisherigen Diskriminierungs-, Unterdrückungs- und Ausbeutungsgesellschaften durch eine „Inklusionslogik“. Diese ist dadurch gekennzeichnet dass jeweils „ich meine Bedürfnisse am besten durch das Einbeziehen anderer befriedigen kann“(Sutterlütti, Meretz 2018: 127), anstatt die eigenen Bedürfnisse auf Kosten anderer zu befriedigen. Bei August Bebel liest sich das so: „In der sozialistischen Gesellschaft ist der Gegensatz der Interessen beseitigt. Jeder entwickelt seine Fähigkeiten, um sich zu nützen, und damit nützt er zugleich dem Gemeinwesen.“ (Bebel: 1878/1954: 464) Und am Ende des Realsozialismus wurde noch einmal zusammengefasst, was in sozialistischer gesellschaftstheoretischer Literatur und praktischen Umsetzungsversuchen richtungsleitend war:

„Die eigene Entwicklung darf nicht gegen und auf Kosten anderer Subjekte verlaufen. Diese Bedingung ist heute existentiell für die Menschheit, es ist aber zugleich die, die aus gesellschaftlichem Eigentum folgt. Diese Bedingung ist durch die Bindung von Entscheidungen an die Herstellung von Interessenübereinstimmung zwischen den betroffenen Subjekten zu verwirklichen.“ (Land 1989: 65)

Es sollte dabei erreicht werden, dass „die Entwicklung eines jeden gesellschaftlichen Subjekts mit der der anderen so verbunden wird, daß jeder möglichst – seine eigene Entwicklung betreibend – die Bedingungen für den Fortschritt anderer hervorbringt“ (Brie 1990: 182). Diese Bedingungen beziehen sich hier nicht nur auf die jeweils anderen Menschen mit ihren Bedürfnissen, sondern auf die entsprechenden gesellschaftlichen Verhältnisse. Dadurch kommt eine Dimension hinein, die bei Simon und Stefan zwar implizit auch enthalten ist, durch die Beschränkung auf die „Bedürfnisse“ aber so nicht ausgesprochen werden kann. Wenn wir dagegen von „Interessen“ sprechen, sprechen wir direkt über den Bezug zu den gesellschaftlichen Lebensverhältnissen. Wir können dann durchaus nicht nur von individuellen, sondern auch von kollektiven und gesamtgesellschaftlich-allgemeinen Interessen sprechen. Jegliche Übereinstimmung zwischen den Interessen auf diesen unterschiedlichen Ebenen kann nur eine dynamische sein, keine statische Identität. Kein „Wir wollen doch alle dasselbe“ oder „Wir haben doch alle dieselben Bedürfnisse“, sondern „Interessenübereinstimmung“ hat die Bedeutung eines ständigen Prozesses des In-Übereinstimmung-Bringens von Interessen. Dabei wird, wie bei allen dialektischen Verhältnissen, in der Einheit die Unterschiedlichkeit vorausgesetzt, die durchaus auch eine Gegensätzlichkeit sein kann, ohne die Einheit zu sprengen. Insofern hat die Abwehr des Begriffs „Interesse“, weil damit die Gegensätzlichkeit vorausgesetzt wäre, Recht. Aber auch gegensätzliche Interessen können in einer dialektischen Einheit vermittelt werden, solange die daraus entstehenden Widersprüche keine antagonistischen sind. Die Widersprüche lassen sich nicht wegdekretieren. Und da ja zugegebenermaßen die Utopie von Simon und Stefan keine konfliktfreie ist, lassen sich viele Konflikte auch als Ausdrucksweisen von Widersprüchen (als Einheiten von Einheit und Unterschied bzw. Gegensatz) verstehen.

Zwar sollen alle Konflikte, d.h. Widersprüche, auf inklusive Weise gelöst werden, aber man kann nicht voraussetzen, dass es sie nicht gäbe.

„Es ist einleuchtend, daß mit der unterschiedlichen Stellung bestimmter Individuen und sozialer Gruppen in dem vielfältig gegliederten Prozeß der gesellschaftlichen Produktion auch unterschiedliche und gegensätzliche Interessen dieser Individuen und Gruppen zueinander bzw. in bezug auf die Bedingungen und Resultate der Produktion verbunden sind.“ (Hahn, Kosing 1983: 311)

Die Unterschiede oder Gegensätze in den Interessen können einerseits auf der „horizontalen“ Ebene zwischen den individuellen Interessen bestehen (Interesse von Menschen, die der notwendigen Arbeit viel Zeit zu widmen interessiert sind – versus Interesse von Menschen, die mehr Zeit für anderes brauchen und das Notwendige wenig Zeit verausgabend erledigen wollen), sie gibt es zwischen Kollektiven (Interesse an viel Landverbrauch für eine ökologische Ernährung – versus Interesse an Landnutzung für das Einsammeln sich erneuernder Solar- und Windenergien). Aber auch in „vertikaler“ Linie gibt es Konflikt- und Widerspruchspotential: zwischen Individuen und Kollektiven oder Kollektiven und dem Gesamtgesellschaftlichen oder den Individuen und dem Gesamtgesellschaftlichen (Beispiele bitte selber finden). Und da jedes Individuum es selbst ist und Mitglied von Kollektiven ist sowie zur Gesamtgesellschaft gehört, befindet sich der Widerspruch in jedem Individuum selbst. Auch Holzkamp vermerkte dazu, dass der Widerspruch nicht zwischen individuellen und allgemeinen Interessen liegt, sondern innerhalb der Interessenstruktur des Individuums selbst. Er zeigt sich zum Beispiel im Widerspruch „zwischen Bedürfnissen und Interessen, die auf kurzfristige aktuelle Befriedigung, und solchen die auf eine langfristige Verbesserung der eigenen Lebenslage, damit auch der Möglichkeiten unmittelbarer Befriedigung gerichtet sind“ (Holzkamp 1979/2020: 226).

Diese Tatsache, dass alle Menschen alle Interessensphären teilen, wenn auch nicht die konkreten Kollektive, macht die produktive Bearbeitung der Interessenwidersprüche möglich. Es liegt nicht, wie in Klassengesellschaften, eine Aufteilung der Gegensätze in den Interessen auf systematisch unterschiedliche Menschengruppen, also Klassen, vor.


[1] Auch wenn dieser Begriff zugrunde gelegt wird, ist es meines Erachtens sinnvoll, die Unterscheidung aus der Gewaltfreien Kommunikation zwischen „Bedürfnissen“ und „Strategien“ zur Bedürfnisbefriedigung zu unterscheiden (siehe Schlemm 2017b)


Literatur

Auer, Margit (2010): Interessenorientierte Jugendarbeit. Dissertation. Online: https://d-nb.info/1010508350/34 (abgerufen 2020-12-31)

Barnick, Harald; Richter, Barbara (1980): Zur Dialektik von Produktionsweise – Lebensweise und Bedürfnissen – Interessen. DZfPh, Heft 7 1980,S. 802-814.

Bebel, August (1878/1954): Die Frau und der Sozialismus. Berlin: Dietz Verlag.

Brie, Michael (1990): Wer ist Eigentümer im Sozialismus? Philosophische Überlegungen. Berlin: Dietz Verlag.

Engels, Friedrich (MEW 1 IK): Die innern Krisen. In: Karl Marx, Friedrich Engels: Werke, Band 1. Berlin: Dietz Verlag 1981. S. 456-460.

Hahn, Erich; Kosing, Alfred (1983): Staatsbürgerkunde. Einführung in die marxistisch-leninistische Philosophie. Berlin: Dietz Verlag.

Hirschmann, Albert O. (1987): Leidenschaften und Interessen. Politische Begründungen des Kapitalismus vor seinem Sieg. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Holzkamp, Klaus (1979/2020): Zur kritisch-psychologischen Theorie der Subjektivität. In: Klaus Holzkamp: Schriften VII. Hamburg: Argument Verlag. S. 151-234.

Holzkamp, Klaus (1988): Die Entwicklung der Kritischen Psychologie zur Subjektwissenschaft. In: Klaus Holzkamp: Schriften I. Normierung. Ausgrenzung. Widerstand. Hamburg: Argument-Verlag. 1997. S. 19-39.

Holzkamp-Osterkamp, Ute (1990): Grundlagen der psychologischen Motivationsforschung 2. Die Besonderheit menschlicher Bedürfnisse – Problematik und Erkenntnisgehalt der Psychoanalyse. Frankfurt/New York: Campus Verlag.

Krader, Lawrence (1976): Einleitung. In: Marx, Karl (eE): Die ethnologischen Exzerpthefte. (Hrsg. von L. Krader) Frankfurt am Main: Suhrkamp. S. 7-123.

Land, Rainer (1989: Bewußte gesellschaftliche Gestaltung der Wirtschaftsentwicklung. In: Michael Brie, Rainer Land, Hannelore Petsch, Dieter Segert, Rosemarie Will: Studie zur Gesellschaftsstrategie. Sozialismus in der Diskussion 1. Berlin: Dietz Verlag. S. 64-74.

Marx, Karl; Engels, Friedrich (MEW 2 HF): Die heilige Familie. In: Karl Marx, Friedrich Engels, Werke, Band 2. Berlin: Dietz Verlag 1962. S. 5-223.

Meretz, Stefan (2013): Ursachen, Gründe und Interessen. Streifzüge 59/2013. Online http://www.streifzuege.org/2014/ursachen-gruende-und-interessen (abgerufen 2017-10-14)

Sartre, Jean-Paul: Kritik der dialektischen Vernunft, I. Band. Reinbek: Rowohlt 1980.

Schandl, Franz (2007): Interessen. In: Schandl, Franz (2007): Maske und Charakter. Krisis 31, Sommer 2007, S. 138-143. Online: http://www.streifzuege.org/2007/interessen (abgerufen 2017-10-14)

Schandl, Franz (2013): Bewegungen? Strategische Thesen zur Bilanz einer fetsichisierten Form. In: Streifzüge, Nr. 57, S. 8-11.

Schlemm, Annette (2017a): … und jede nach ihren Bedürfnissen… Mehrere Texte online: https://philosophenstuebchen.wordpress.com/2017/02/27/und-jeder-nach-ihren-beduerfnissen/ (abgerufen 2021-05-29)

Schlemm, Annette (2017b): Bedürfnisse in der Gewaltfreien Kommunikation. Online: https://philosophenstuebchen.wordpress.com/2017/03/04/beduerfnisse-in-der-gewaltfreien-kommunikation/ (abgerufen 2021-05-29)

Schnädelbach, Herbert (1987): Max Horkheimer und die Moralphilosophie des deutschen Idealismus. In: Vernunft und Geschichte. Frankfurt am Main: Suhrkamp. S. 207-237.

Sutterlütti, Simon; Meretz, Stefan (2018): Kapitalismus aufheben. Eine Einladung, über Utopie und Transformation neu nachzudenken. Hamburg: VSA Verlag.

Steitz, Lilo; Bleibaum, Brigitte; Döbler, Martin; Voigt, Petra (1984): Bedürfnisse und Interessen als Triebkräfte unseres Handelns. Berlin: Dietz Verlag.