Hinweise


Kaum ein Symbol wurde in den letzten Jahren der DDR so wichtig wie das Symbol „Schwerter zu Pflugscharen“ in einem Kreis. Es stand für Dissidenz und wurde, wo es irgend ging, unterdrückt. Es war aus dem Westen gekommen, aus alternativen, friedens- und antiatomkraftorientierten Bewegungen.

Jetzt soll ein Freund eine hohe Strafe zahlen, weil er mit dem Druck von Aufklebern mit diesem Symbol plötzlich Markenrechte verletzt.
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Der Klimawandel ist kein Thema für die Zukunft, sondern lässt sich bereits seit Jahrzehnten nachweisen. Auf einem Zeltplatz im Harz, auf dem wir einen Urlaub verbracht haben, haben die Betreiber ein Diagramm mit den jährlichen Durchschnittstemperaturen an der Wandzeitung und das entspricht ungefähr der Tatsache, dass die Lufttemperatur in der BRD im Flächenmittel zwischen 1881 und 2013 um 1,2 Grad stieg (Umweltbundesamt 2015: 14). Jedes Jahr beschleunigt sich dieser Anstieg um ungefähr 0,1 Grad. Auch europa- und weltweit ist dieser Trend hin zu höheren Temperaturen eindeutig. Die folgende Abbildung (EEA 2017: 72) zeigt die durchschnittliche Oberflächentemperatur in der Zeit zwischen 1979 und 2015 (oben global, unten für Europa):

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Vorgestern flog mein Blick über die erste Seite meiner Tageszeitung:

„jüngster Weltklimabericht…
Es ist an der Zeit, sich umfassend auf die umfassend auf die unaufhaltsamen Veränderungen einzustellen„.

Ich denke, das ist das erste Mal, dass ich so deutlich lese, dass es schon „5 nach 12“ ist und wir keine Zeit mehr haben werden Schlimmes zu verhindern, höchstens noch das Schlimmste. Wo die Grenze liegen wird – welches Schlimmste wir verhindern können – , haben die meisten Menschen aus ihrem Alltag heraus sowieso nicht im Griff.

Während ich noch zum ausführlichen Artikel über den neuen Klimabericht der Europäischen Umweltagentur vorblättere, dringt aus den Radionachrichten der Satz an mein Ohr:

Trump lockert den Klimaschutz.

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Hallo,

und hier gleich die nächste Frage:  Wenn wir uns fragen, was das Spezifische von jeweils mir als Individuum in meiner Beziehung zur Welt ist, so sind es so etwas wie Bedürfnisse und Interessen. Zu Bedürfnissen hatte ich schon einmal etwas gefragt. Jetzt würde mich interessieren (;-)), wo für Euch der Unterschied zwischen Bedürfnis und Interesse liegt. Bei welchem Beispiel würdet Ihr etwas nur als Bedürfnis bestimmen wollen, aber nicht als Interesse – bei welchem ist es ein Interesse, aber kein Bedürfnis? Das hat man ja irgendwie im Gefühl. Könnt Ihr das, was den Unterschied macht, auch ein wenig verallgemeinern?

Beste Grüße
von Annette

Hallo,

Wo ist meine Heimat?

Wo ist meine Heimat?

ich habe gleich noch eine Frage: Habt Ihr so was wie ein „Bedürfnis nach Heimat“? Was wäre so eine Heimat, derer Ihr bedürftig seid?

Diese Frage gehört noch zu dem Bedürfnisthema, das ich gerade bearbeite, aber auch zu einem Text, den ich vielleicht zum Thema Heimat schreiben möchte.

Beste Grüße
von Annette

 

Gerade wird Donald Trump in sein Amt eingeführt und die Welt rätselt, ob er seine Amtsgeschäfte genauso führen wird, wie seinen Wahlkampf. Beim Weltwirtschaftsforum und am Stammtisch nebenan wird gleichermaßen gerätselt und letztlich entnervt aufgeben: „Warten wirs ab.“

Dabei ist es doch ziemlich normal, dass eine Weltmacht im Abgesang, eine Gesellschaftsform ohne Visionen, eine Wirtschaft ohne Aussicht, die Bedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen und dabei die Natur nicht zu zerstören letztlich nur noch einen Hampelmann auf die Tribüne stellen kann, der das Elend dann in noch mehr Chaos treibt und dem man dann vielleicht auch wieder die Schuld zuschieben kann. (mehr …)

Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern schöne Weihnachtstage und einen guten  Rutsch ins neue Jahr sowie Gesundheit, Freude und Erfolge in diesem neuen Jahr.

Als kleinen Neujahrsgruß verlinke ich hiermit eine nette Präsentation, die zwar schon für das Jahr 2011 gemacht wurde, aber immer noch gut ist 😉

 

neues-jahr-2017P.S. Am gestrigen Weihnachtstag hatten einige meine BesucherInnen schon eine interessante Suchanfrage:

gerechtigkeit

Angesichts des übersteigerten Konsumwahns zu Weihnachten versuche ich mich jetzt langsam immer mehr an DDR-Zeiten zu erinnern: Damals war Weihnachten, auch um es aus der religiösen Ecke zu holen, sehr mit Frieden verbunden, mit der Sehnsucht nach Frieden und an diesem Tag mal weniger mit Kampf um den Frieden. Je nötiger dies (beides) wäre, desto weniger wird daran erinnert oder dieser Bezug auf Weihnachten erneuert.

 

 

 

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