Hinweise


Die Jahreszahl hat wieder mal gewechselt. Ich habe verschiedene Neujahrsgrüße geschrieben und ausgesprochen und möchte auch wieder hier allen

Alles, Alles Gute

wünschen fürs neue Jahr mit der schönen Zahl

2020.

javblubr

Eine frühere Klimabewegung hat das Jahr 2020 vorausgesehen als Jahr, in dem der  Misserfolg der Bekämpfung des Klimawandels offensichtlich wird:

Und tatsächlich: Für ein Vermeiden des Anstiegs der Temperatur auf über 1,5 Grad ist es jetzt schon zu spät, wenn man nicht auf das Versprechen der Beseitigung von CO2 in späteren Jahren/Jahrzehnten setzen will und wenn man die noch möglichen Emissionen weltweit gerecht verteilen würde.

Das letzte Vierteljahrhundert, seit die Problematik bekannt ist, und seitdem man hätte umsteuern können, ist mit zu wenigen Ergebnissen verflossen. Die nächsten Jahrzehnte werden zeigen, ob wir wenigstens mit den nun unvermeidlichen Folgen (Unwettern, Mißernten… ) vernünftig umgehen lernen oder ob die Zivilisation den Bach runter geht…

Tut mir leid, hoffnungsvoller bin ich nicht bei diesem Jahrzehntwechsel…

Hier gibts noch eine Vertonung der Temperaturkurve der Erde:

Song

 

 

 

 

Die Parents  For Future Jena haben eine Initiative gestartet:

Verzichten wir doch auf die feinstaubschleudernden Böller und unterstützen statt dessen ein Baumpflanzungsprogramm:

 

 

Wie zu sehen ist, hat sich Cara nun schon  meinen Sitzplatz „erobert“.

Das folgende Bild wäre fast ein  „Suchbild“ – aber so ganz schneeweiß ist sie ja doch nicht:

Robert von der Initiative Fridays For Future in Jena stellt sein Skript zur Verfügung für

einen Workshop zum Umgang mit Leugner:innen der Klimakrise

Dankeschön!

Diese Woche findet in vielen Hoch- und Fachschulen die „Climate Public School“ statt.  Statt ganz normal für die berufliche Zukunft im real existierenden Kapitalismus zu büffeln, wollen Studierende sich diesmal Fragen widmen, die da keine Rolle spielen, für sie aber existenziell wichtig sind oder in ihrer Lebenszeit wahrscheinlich noch werden. Deshalb rufen die Students for Future zur Beteiligung an dieser „Climate Public School“ auf – auch die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Für Jena kann das Programmheft hier aufgerufen werden.

Reiner und ich von der Zukunftswerkstatt Jena gestalten einen Workshop am Mittwoch, 27.11. ab 18 Uhr im Hörsaal 5.

Vielleicht sehen wir uns ja da…

Der folgende Offene Brief wurde geschrieben von der AG Bildung der Ortsgruppe Jena von „Extinction Rebellion“, zu der ich gehöre:


 

Am 06.10.2019 veröffentlichte Jutta Ditfurth erstmals per Twitter ihre seitdem viel diskutierte Kritik an Extinction Rebellion. Frau Ditfurth bezeichnete die Bewegung darin unter anderem als „esoterische Sekte, welche an die Apokalypse der baldigen Auslöschung der Menschheit glaubt“, die „Emotionen schürt, die den Verstand vernebeln“, und auf Hyperemotionalisierung anstatt auf intellektuelle Aufklärung setzt. Wir, die Arbeitsgruppe Bildung der Extinction-Rebellion-Ortsgruppe Jena, wollen in diesem Schreiben zu diesem Vorwurf der Nicht-Rationalität, und somit der Nicht-Wissenschaftlichkeit Stellung nehmen.

Unsere AG bereitet Zusammenfassungen wissenschaftliche Befunde in deutscher Sprache für die Ortsgruppe Extinction Rebellion Jena[1] und andere interessierte Menschen auf und überprüfen die von Extinction Rebellion (z.B. auf der Website Extinction Rebellion Deutschland) genannten Fakten auf ihre aktuelle wissenschaftliche Belastbarkeit. Darüber hinaus beteiligen wir uns auch an größeren Fachvorträgen für Interessierte, so z.B. im Rahmen der Alternativen Orientierungstage für die neuen Studierenden in Jena. Um verschiedene Bereiche abdecken zu können, haben wir sowohl Naturwissenschaftler*innen als auch Gesellschaftswissenschaftler*innen in der AG. Unsere Kritik stieß innerhalb von XR bereits Diskussionen an, deren Ausgang zwar teilweise noch nicht sicher ist, aber Lernprozesse initiiert hat. (mehr …)

Manche/r mag empört sein darüber, dass Extinction Rebellion mit den Aktionen, die gerade in Berlin laufen, das normale, alltägliche Leben stört. Aber ehrlich: Es geht ja gerade darum, dass nicht unser Leben grundlegend gefährdet wird.

Und wenn sich alle an den Aktionen beteiligen, fühlt sich auch keine/r mehr gestört davon … 😉

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