verloren
Ich habe die kommunikativen Möglichkeiten des Internets als eine der Ersten, bereits 1995 mit eigener Homepage, sehr schätzen gelernt. Damals waren wir, die sich da tummelten, noch irgendwie Pioniere, die sich gegenseitig allein deswegen schätzten, weil wir uns da aufhielten und trafen. Oft begrüßten wir BetreiberInnen inhaltsähnlicher Webseiten uns einfach mal mit einem freundlichen Hallo und auch die ersten Gästebücher atmeten diesen freundlich-kooperativen Geist. Dann mussten wir alle nach und nach die Gästebücher abschalten, weil Gemeinheiten und Ablästereien zu dominieren begannen. (mehr …)

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Ich glaube, so eine lange Lücke beim Bloggen hat es noch nie gegeben. Dabei arbeite ich so viel in meiner Freizeit an anspruchsvollen Themen, wie nicht immer. Aber das Anspruchsvolle ist es auch, das sich am Bloggen vorbei vollzieht. Man kann davon nicht so gut „Brocken“ auswerfen, vor allem auch nicht, wenn man bei den Leser*innen nicht voraussetzen kann, den gedanklichen und thematischen Kontext mit zu kennen und zu beachten.


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Hypertext – superanstrengend

Hypertexte entsprechen in stärkerem Maße der assoziativen Struktur des neuronalen Netzwerks als lineare Texte. Deshalb war ich vor fast 20 Jahren sofort begeistert als die Möglichkeit aufkam, die eigenen Gedanken in dieser Struktur „abzulegen“. Ich denke gern an meine ersten zwei Netscape-Disketten zurück, die mir dies mit einfachsten Mitteln (+ Texteditor und geringe HTML-Kenntnisse) ermöglichten (siehe auch Schlemm 1996). Nicholas Carr erinnert daran, dass schon in den 80er Jahren mit den Hyperlinks in Lernprogrammen die Hoffnung verbunden war, sie würden das kritische Denken schulen (Carr 2010: 199). Die Hypertextstruktur wurde als „besseres Modell für die Fähigkeit des Geistes, die für Assoziation und Determination verantwortlichen Bindeglieder zwischen einzelnen Erfahrungselementen zu verändern und diese dadurch neu zu ordnen“ (G. Landow, P. Delany, zit in Carr 2010: 200) betrachtet. Gleichzeitig schien diese Struktur Demokratisierungspotenzen zu verwirklichen: (mehr …)

working
„… und was macht mein Gehirn solange?“ – so geht die Frage weiter. Nein, das Buch mit diesem Titel ist nicht von Precht, sondern von Nicholas Carr.

Er berichtet darin über die Veränderungen, die durch die häufige Verwendung des Internets in unserem Gehirn ablaufen und damit unser Innerstes umformen, ohne dass wir damit rechnen.
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Im Moment entstehen gerade nicht so viele Blogbeiträge. Das liegt daran, dass ich in meiner Freizeit gerade eher lese als schreibe. Im Moment lese ich drei Bücher über Philosophie gleichzeitig und das „Lesen“ bedeutet hier natürlich Studieren, Exzerpieren, etc. etc.
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Am Dienstag und Mittwoch meiner Berlinreise reichte die Zeit gerade so, um alle Menschen, mit denen ich Kontakt aufgenommen hatte und die sich mit mir treffen wollten und konnten, zu treffen. Zwischendurch muss ja in Berlin auch immer eine gewisse Fahrzeit eingeplant werden.

Ich möchte mich hier bei allen bedanken für die schönen Gespräche. Für mich versammelten sich in dieser kurzen Zeit viele meiner Interessen- und Lebensbereiche, vom Doktorvater über den „Datenscheich“, von Menschen die sich als „nicht mehr links“ bezeichnen über Beschäftigte der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Projekteschmiede, die im Wohnwagen leben. (mehr …)

Das neue Jahr hat begonnen… und schon beim Wechseln des Kalenders sehe ich, wieviele Termine die Tage bereits füllen. Um inhaltlich die Übersicht nicht zu verlieren, habe ich mir die Schwerpunkte in meiner Co-Forums-Homepage verlinkt. Von dort aus kommt man auch immer zu den Blog- oder Coforums-Seiten für die jeweiligen Themen. (Das Blog ist ja wenig geeignet für systematische Arbeit,weil die Seiten, in denen ich Inhalte zusammen tragen, „nach hinten“ verschwinden.)

… Alle, die die Hütte suchen, die bis vor kurzen auf diesem Bericht war, sollten weiter klicken (und die Themen auch hier noch mal zusammen getragen)
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