Ágnes Heller, auf deren Hoffnung auf „radikale Bedürfnisse“ ich hier im Blog schon einmal verwiesen habe, hat in einem recht hohen Alter nun noch ein Essay mit dem Titel „Von der Utopie zur Dystopie“ geschrieben. Als Buch ist es von der Edition Konturen sehr schön gestaltet – aber der Inhalt ist eher traurig. (mehr …)

hamsterrad 1

Ich lese grad in einem Büchlein folgenden Absatz:

„Wir funktionieren wie am nicht enden wollenden Fließband, drehen unsere Runden, immer wieder, solange nichts passiert. […] Das kann doch nicht das ganze Leben sein!

 

Nein, ist es auch nicht. Es ist die Absicherung uns elementar scheinender Lebensregelungen. Diese Elemente alltäglicher Lebensführung – die übrigens auch den Arbeitsalltag vieler strukturieren – halten uns den Rücken frei. Wofür? Für das Leben, für das „eigentliche“ Leben – für Sinn, Perspektive, Glück und Liebe. Aber wo finden wir das „Eigentliche“?“ (Bader 2016: 95)

Hamsterrad 2
Kann das wirklich nicht das ganze Leben sein? Gibt es für alle Menschen noch so etwas wie das „Eigentliche“? Gibt es das für Dich, für Sie? Wie ist es aushaltar, dass das Hamsterrad alle Kräfte schlaucht und immer weniger für das „Eigentliche“ übrig bleibt? Lässt es sich zusammenbringen?

Sepideh
Zum zweiten Mal habe ich mir den Film „Sepideh – ein Himmel voller Sterne“ angeschaut. Die Geschichte dieses iranischen Mädchens geht mir sehr nahe, denn ich finde mich zum großen Teil in ihr wieder.

Glücklicherweise hatte ich mehr Glück mit meinem Geburtsland. In der DDR hatte ich soziale Sicherheit und alle Unterstützung, die ich mir wünschen konnte. Abitur zwar auf einem Umweg, dann Physikstudium… mein Brief an einen berühmten Astronomen wurde auch freundlich mit der Zusendung eines Buches beantwortet… (erst die „Wende“ stoppte meinen Weg dahin, meine Berufung auch zum Beruf machen zu können).
(mehr …)

poyamory

Manche Bücher, die ich verschenke, lese ich vorher selbst. Dazu gehört auch die Einführung in das Thema Polyamory von Thomas Schroeter und Christina Vetter bim Schmetterlingsverlag.

Sie beziehen sich in diesem Buch auch auf die Formulierung der „vielfältigen Lebensweisen“ nach Jutta Hoffmann. Die Praxis und Konzeption der vielfältigen Lebensweisen lehnt die bisher vorherrschende „Dreieinigkeit von Liebe, Sexualität und Lebensform (Ehe)“ ab. (mehr …)

Hiddinghausen 2014_0

“Hiddinghausen” ist zum Zeichen geworden für eine besondere Tankstelle, an der man Lebensfreude und spannendes neues Wissen tanken kann. Fast jedes Jahr, zu Himmelfahrt oder Pfingsten, treffen sich in einem urigen ehemaligen Gasthaus im Ort namens Hiddinghausen zwei Dutzend Menschen auf der Suche nach intensiven menschlichen Kontakten, nach Selbstorganisierung und spannenden Seminaren zum Themenkreis Kritische Psychologie und gesellschaftliche Transformation.

In diesem Jahr hieß das Thema „Lebensführung und Emanzipation“. (mehr …)

Als Antwort auf Tanjas Blogbeitrag über Maunzi hier drei typische Moritz-und-Minka-Bilder…

Moritz 2013
Moritz schafft es, auf dem Unterarm liegen zu bleiben, während ich tippe… (mehr …)

Den letzten vernünftigen Gedanken hatte ich in der Nacht zu Montag- jetzt ist Freitag mittag. Zuletzt war ich „Ich selbst“ beim Aufschreiben des nächtlichen Gedankens. Nach dem Aufstehen am Montag morgen funktionierte ich bloß noch. Ich kratzte mein Auto frei, (mehr …)