Am Ende des Sommers wurde es nun doch Tag für Tag kälter und während meiner Urlaubstage in Berlin merkte ich: Es ist doch schon Herbst. Aber was für ein schöner!

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Das Leben besteht aus vielen kostbaren Momenten. Wer sie sieht und sie genießen kann, ist reich.

Morgens fahre ich noch in frostiger Luft mit dem Fahrrad auf Arbeit, aber während ich vor einigen Wochen noch im Dunkel unterwegs war, scheint jetzt die Sonne und die Vögel zwitschern. Heute nachmittag wars dann endgültig Frühling geworden und ich entdeckte im Jenaer „Paradies“ folgende Skulptur:

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Nachdem wir den letzten Weltuntergang wieder mal überstanden haben, wartet immer noch ein alter Traum. Ich habe ihn letztens wieder schön formuliert gefunden in: „Der schöne Vogel Phönix“ von Jochen Schimmang:

Die Rebellion zielt auf das, was allen vorenthalten ist: ein Glück, das mehr als nur privat und zufällg und nicht vom Unglück der anderen gemacht ist.

Vor über zehn Jahren gabs mal eine sehr spannende Fernsehübertragung vom Berlin-Marathon und ich sah, dass sich da auch Inlineskater beteiligen konnten. 42 km, wo sonst nur Autos fahren – glatt, breit und nur für uns! Ein Traum.

Beinah 550 km von Berlins Straßen hab ich mir inzwischen gegönnt: Mehrere Halbmarathons und nun endlich 10 Marathons. Damit sind wir nun auch Mitglieder des Berlin-Marathon-Jubilee-Clubs. (mehr …)

Ich kenne diese Gegend schon seit 40 Jahren, aber einige Gebiete waren mir früher versperrt. Weitläufige Teile der Landschaft waren, z.T. schon seit den 30iger Jahren, militärisches Übungsgebiet. Angst vor „den Russen“ erlebte ich hier nicht, aber die Wege endeten oft an Sperrschildern oder Wachposten und Kaserneneingängen. Seit 1990 konnten die Menschen wieder Besitz ergreifen von der stark zerstörten Landschaft. Einen Teil davon erkundete ich zusammen mit tausenden Anderen gestern beim traditionellen „Radwandertag“, dem sog. RAWATA. (mehr …)

Vor genau 40 Jahren war ich zum ersten Mal im Paradies!!! In den 8 Sommerferienwochen bei den Großeltern eröffnete sich dem Großstadtkind eine neue Welt: Weites Land, ein blau-flimmernder Himmel mit prachtvollen Sonnenuntergängen, die nicht durch graue Haussilhouetten verstellt waren und Menschen, die einfach nur nett waren und dafür nicht erst irgend eine Art Wohlverhalten erwarteten.

Der alte Apfelbaum – längst verschwunden….
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Dieses Jahr gestalte ich meinen Urlaub alleine und was mache ich? Nun ja, ich verbinde meine beiden Hobbies: Philosophieren und Inlineskaten – damit verbinden sich auch die Herausforderung an Körper und Geist. Nur mit dem Internet haperts ziemlich, ich sitze im Moment in meinem Autochen auf dem Parkplatz an der Skate-Arena Jüterbog und presse meine Infos ins Netz… (mehr …)

Bei den regelmäßigen Terminabsprachen in meinem Umfeld fanden sich drei Interessentinnen, die am 7.5. gemeinsam nach Weimar zu einem Vortrag von Gerald Hüther fuhren. Ich hatte mir bereits vorher die DVD mit einem Vortrag zum gleichen Thema (Mitschnitt von Bensheim) angeschaut und wurde trotzdem überrascht: Gerald Hüther sprach über dieselben Inhalte mit den gleichen Beispielen, aber die Reihenfolge und die Übergänge zwischen ihnen waren jeweils anders. Im Unterschied zu einem früheren Vortrag „Brainwash – Einführung in die Neurobiologie“ bezog er sich nur beiläufig auf neurobiologische Erkenntnisse. Er konzentrierte sich auf wichtige Hinweise für die eigene Lebensgestaltung und gelingende zwischenmenschliche Beziehungen unter dem Motto:

„Kreativität und Begeisterung statt Leistungsdruck und Stress –
wie wir es schaffen, das zu entfalten, was in uns steckt“
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Der zweite Auftaktvortrag zur Veranstaltungsreihe „Hegel in Transformation“ von Hartmut Rosa beschäftigte sich dem Thema einer „Soziologie der Weltbeziehung“. Meine Referierung ist wieder nicht als perfekte Wiedergabe des Gesprochenen zu verstehen, sondern ist durch meine Wahrnehmung und Interpretation „gebrochen“.

Hartmut Rosa stellte gleich zu Beginn dar, dass er sich in der Hegelschen Philosophie nicht immer genau auskennt – dass er aber einige Kategorien und auch Stellen gefunden hat, bei denen er einen Bezug zu seinem Thema gefunden hat. Er sprach davon, dass er „von Hegel eigentlich keine Ahnung“ habe, aber mit einem Augenzwinkern meinte er, dass er beschlossen habe, seine „eigenen Gedanken einfach als hegelsch auszugeben“. Schauen wir mal, was dabei entstanden ist:

Sein Thema ist die „Soziologie der Welterfahrung“, d.h. eine „Theorie, die das Zusammentreffen von Menschen und Welt analysiert“. Dabei machen die Menschen gegenteilige Erfahrungen, die mit den Begriffen „Entfremdung“ und „Resonanz“ bezeichnet werden können.

Bei Hegel fand H. Rosa „Entfremdung“ und „Anerkennung“ als Grundmodi der Erfahrung.

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