Ich wurde im Keimform-Blog auf den Autor Daniel Suarez aufmerksam. Von ihm wurden Aussagen aus einem Interview zitiert, die frappierend an neuere gesellschaftspolitische Alternativkonzepte erinnern:

Die Initiative muss daher vielmehr aus dem Volk kommen – und dabei denke ich nicht an Proteste und Demonstrationen, sondern an den Aufbau und die Erprobung neuer Wirtschaftsformen, […] vermaschte Open-Source-Netzwerke, die eine neue Ökonomie und damit ein soziales Geflecht schaffen, das die etablierten Mächte samt ihren selbsternannten Torwächtern und Lobbyisten eher umginge als stürzte. Solch ein System würde zunächst nur in embryonaler Form geschaffen. (Quelle)

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Leseproben aus: Sergej Lukianenko: Sternenspiel. München: Heyne Verlag 2007,2009.


Das Besondere an Lukianenkow Büchern ist kaum besser zu beschreiben als in der Amazon-Wertung: „…schreibt doch zurzeit kaum einer wie er diese angenehme Mischung aus Space Opera, geheimnisvollen Außerirdischen und persönliche Lebenserfahrungen, die seine Bücher so süffig-lesbar machen.“

Pjotr Chrumow, irdischer Raumpilot in seiner Rolle als Fuhrmann für eine interstellare Organisation, in der die „starken Rassen“ den anderen ihre Aufgaben zuteilen.

„Welche Rolle spielen wir nun in jener galaktischen Familie? Sind wir Kinder oder Stiefkinder?“ (124)

Reminiszenzen an sowjetische Vergangenheit seiner „Helden“: (mehr …)

Sergej Lukianenko: Spektrum. München: Heyne Verlag 2002, 2007.


Die beiden vorgestellten Bücher von Sergej Lukianenko waren eine große Entdeckung für mich. Schon lange hat mich kein utopisches Buch mehr so berührt und mich an diejenigen Fragen erinnert, die mich einst von utopischer Literatur zu Astronomie und Philosophie geführt haben. Schon lange waren solche Schriften im unendlichen Meer von Antiutopien und Phantasy-Sagas verschwunden gewesen – auch Lukianenkos „Wächter“-Zyklus hatte ich dort eingeordnet (da ich davon noch nichts gelesen habe, weiß ich auch nicht, ob er dahin gehört). Mit „Spektrum“ und auch „Sternenspiel“ habe ich endlich mal wieder ein paar wunderschöne Leseabende verbracht, die mich entspannen und gleichzeitig anregen. Ich wünsche mir noch viel, viel mehr davon…

Martin, ein interstellarer Privatdetektiv, wird auf die Suche nach einer jungen Frau geschickt, begegnet ihr mehrmals und erlebt mehrmals ihren Tod mit. Er begegnet ihr jeweils auf unterschiedlichen Planeten, (mehr …)