Der Reader zur Tagung „Selbstbestimmte Technikentwicklung &-Nutzung“ in Bremen vom November 2010 ist jetzt erschienen und kann heruntergeladen werden.

Darin erschien auch mein Beitrag „Technik in einer selbstbestimmt-koordinierten Produktion“.

Viel Spaß damit…

Praxen der selbstbestimmten Technikentwicklung

Die eben geschilderte konkrete Utopie einer Gesellschaft, in der die Menschen ausgehend von ihren Bedürfnissen auf Grundlage individueller Selbstentfaltung die Produktion der notwendigen Güter selbstbestimmt-koordiniert organisieren, braucht und entwickelt auch neue Techniken, d.h. Beziehungen zur Umwelt, zu sich selbst und innerhalb ihrer Gemeinschaften.

Beginnen wir an einer Stelle, die schon praktiziert wird: In Umsonstläden werden Dinge, die von ihren Besitzern nicht mehr benötigt werden, kostenlos an andere Nutzer weiter gegeben. Damit soll zumindest auf der Eben des Nehmens und Gebens die Geldlogik ein Stückchen aufgehebelt werden.

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Dies ist die Literatur für die Beiträge zur Selbstbestimmten Technikentwicklung.

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Dieser Text führt den Text zu meinem Beitrag für ein Treffen zur „Selbstbestimmten Technikentwicklung“ in Bremen fort.


Wenn wir neuartige Beziehungen, d.h. eine neue Weise von Technik, entwickeln wollen, so muss diese widersprüchliche Anforderungen erfüllen: Sie muss einerseits Mühe und Anstrengungen ersparen, also mit wenig menschlichem Einsatz einen hohen Nutzeffekt haben – sie darf andererseits durch zu hohen Energie- bzw. Materialeinsatz die ökologischen und klimatischen Lebensvoraussetzungen nicht aus den Fließgleichgewichten bringen. Um individuelle Entscheidungen zu ermöglichen, muss die Produktion von lokalen und nicht zentralisierten Stellen aus geregelt werden – andererseits sind u.a. wegen den ökologischen globalen Verflechtungen regionale, kontinentale und globale Regulationsmechanismen notwendig.

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Quelle: BUND-Website

Im Zusammenhang mit den Heilsversprechen durch Nanotechnik spielt die Umweltfrage eine große Rolle. Nanotechnik soll die Umwelt retten, ohne unsere Konsummuster und Produktionsweise in Frage zu stellen. Rein technisch gibt es auch viele Möglichkeiten – aber es legen sich auch schwarze Schatten auf die grünen Versprechungen: (mehr …)

Konkrete Utopie der Gesellschaft

Wenn wir auf der Suche nach einer befreiten Gesellschaft sind, werden wir uns auch fragen, wie sich die Gestaltung von Beziehungen dann verändern wird.

Wie sehen nicht ausbeutende, nicht entmündigende, nicht herrschaftsförmige Beziehungen aus und welche Techniken werden dabei angewandt? Welche Techniken können wir jetzt schon entwickeln – auch als Mittel zur Erfindung und Gestaltung dieser neuen Gesellschaftlichkeit?

Schauen wir uns dazu eine konkrete Utopie einer befreiten Gesellschaft an und leiten dann ab, welche Techniken hier zum Tragen kommen werden.

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Meine letzte größere Reise dieses Jahr wird mich nach Bremen bringen, wo ich vor einigen Jahren öfter war. Diesmal nehme ich an dem Treffen „Selbstbestimmte Technikentwicklung und -nutzung“ teil.

Meine Materialsammlung zum Thema „Technik(Kritik)“ gibts in Coforum.
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