Und was bedeutet das?

Vorbemerkung, Einordnung

In einem Projekt, in dem ich mitarbeite, versuchen wir, ein Modell zu simulieren, bei dem Güter für die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse zustande kommen und verteilt werden können ohne dass Geld zur Vermittlung verwendet wird. Mittels einer Agentenbasierten Modellierung werden die handelnden Menschen als „Agenten“ mit bestimmten inneren Variablen (und Anfangswerten hierfür) belegt und sie treten zueinander in Beziehung über berechenbare Funktionen. Durch diese Beziehungen entsteht ein Ganzes, das bei ausreichender Anzahl von Agenten, Variablen und Relationen zu übergreifenden Strukturen und Prozessen führt, die nicht mehr nur der Summe der Einzelaktionen entsprechen, was auch „Emergenz“ genannt wird.

Philosophisch gesehen geht es hier um die sehr alte Frage nach dem Verhältnis von Ganzem und seinen Teilen oder auch von Allgemeinem und Einzelnem sowie Besonderem. In neuerer Zeit wurden allgemeinste Aspekte dieser Verhältnisse auch von den System- und Komplexitätstheorien untersucht. Die oben genannte Modellierung, die eine Simulation einer „gesamtgesellschaftlichen Bedürfnisbefriedigung ohne Geld“ ermöglichen soll, nimmt derartige Systemüberlegungen auf und konkretisiert sie. Welche Stellung kann eine solche Modellierung einnehmen für die Entwicklung gesellschaftstheoretischer Aussagen? Welchen Erklärungs- oder Prognoseanspruch können die Ergebnisse der Simulation überhaupt behaupten? Hierzu wird im ersten Teil gezeigt, dass es ein Nachdenken über „Systeme“ im philosophischen Kontextschon länger gibt. Besondere Bedeutung erlangt dabei die Kritik der Politischen Ökonomie von Marx, weil dabei das Systemdenken überschritten wird. Im zweiten Teil wird der Begriff des „Verhältnisses“ entwickelt, der eine philosophisch-dialektische Einbettung des Systemdenkens ermöglicht (siehe zum Verhältnis von Systemtheorie in Form von Selbstorganisationstheorien und philosophischer Dialektik auch schon Schlemm 2006). Im dritten und vierten Teil schließlich soll ein Bezug der Modellierung der „Gesellschaft nach dem Geld“ in Beziehung zu diesen Überlegungen gestellt werden und auch die modellierte Gesellschaft des verallgemeinerten Commoning selbst. Als Quellen für meine Ausführungen dienen vor allem die Arbeiten aus der Arbeitsgruppe von Camilla Warnke von vor fast 50 Jahren. Leider ist die Entwicklung des philosophischen Denkens in ihrer Substanz bisher kaum darüber hinaus gegangen. Wie diese Inhalte in den letzten fast 10 Jahren der DDR unterdrückt worden sind, kann anderso nachgelesen werden (Rauh 1991, Warnke 2009). Umso wichtiger ist es, sie auch inhaltlich dem Vergessen zu entreißen.


Hier gehts weiter.


Gliederung der Beiträge:

Demnächst sind wieder Klimavorträge aus der Zukunftswerkstatt Jena geplant, die ich halten werde. Bis jetzt sind die Veranstaltung noch als Präsenzveranstaltung geplant, ich werde dann mitteilen, falls etwas verschoben oder als Videotreffen durchgeführt wird.

!!! Wird als Videokonferenz stattfinden !!! Termin: 29.10.2020, 10 Uhr
(im Rahmen der „Alternativen Orientierungstage“ an der Uni Jena):
Nach uns die Sintflut! – oder woanders?
Klimagerechtigkeit als Kernforderung in Klimakämpfen

noch unbekannt:
(im Rahmen der „Public Climate School“ an der Uni Jena):
Wieviel Zeit haben wir noch?
Die noch unbequemere Wahrheit.


„Die Klimakrise als treibende Kraft für eine zukünftige Schule“

  • Wie gehen Schulen mit Unsicherheiten im Umgang mit den drohenden Klima-Umbrüchen und den unterschiedlichen Interessenlagen und Anforderungen an Schule um?
  • Welches neue Wissen und welche neuen Methoden brauchen Lehrkräfte (s.Kommentar 1) unten), Schülerschaft und Eltern, um gemeinsame Lernprozesse für die Gestaltung einer wünschenswerten Zukunft zu initiieren?
  • Wie entwickeln sich Entscheidungsstrukturen und Aktionsräume, die alle Beteiligten einbeziehen und ermutigen, die Veränderung der eigenen Schule hin zur Nachhaltigkeit voranzubringen?

Dies waren die Leitfragen für den ersten Change School Summit, der vor nun schon zwei Wochen in Köln stattfand. Hier trafen sich am 1. und 2. Oktober fast 70 Menschen aus 13 Schulen, die sich nicht nur über die Klimakrise informieren wollten, sondern auch vorhatten neue Vorhaben für ihre Schule zu planen. Organisiert wurde die Tagung von einer Veranstalter-Kooperation zwischen der parto gUG gemeinnützige Gesellschaft für Partizipation und Organsationsentwicklung Köln, dem Wuppertal Institut und Germanwatch. Für die Teilnahme war es Bedingung, dass sich pro Schule jeweils Schüler*innen und Lehrer*innen beteiligen, damit die Impulse tatsächlich in den Schulen weiterwirken.

Unter Coronabedingungen in einem recht großen Raum sowie weiteren Seminarräumen und ständig mit Maske trafen sich hier Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern und zeitweise gab es Videokonferenzen mit Teilnehmer*innen als Kolumbien, Nigeria und Peru. Ich selbst war auf einem der Workshops als Impulsgeberin eingeladen.

(mehr …)

Es gibt eine neue Studie – diesmal vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie – über die Erfüllbarkeit des Ziels, die globale Temperaturerhöhung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Die Studie wurde von Fridays for Future beauftragt, die auch dessen Ergebnisse veröffentlichte.

Es ist ja nicht die erste derartige Studie, aber in dieser sind einige Bemerkungen enthalten, die aufhorchen lassen. In einer Mail für unsere Gruppe der Parents for Future habe ich einiges dazu geschrieben. Ohne weiter in die Tiefe zu gehen, möchte ich diese ersten Gedanken dazu auch hier mitteilen:

In der Mailinggruppe wurde geäußert:

Ist der gesellschaftliche und politische Wille gegeben, stehen der Zielerreichung keine unüberwindbaren Hindernisse entgegen.

Dazu antwortete ich:

Der Wille müsste aber sehr weit reichen. Z.B. müssten die Eigentümer von Ackerland willig sein, bio- und klimagerechte Landwirtschaft einzuführen – die meisten besitzen es aber nur als Kapitalanlage. Dieses Verhältnis, dass Eigentum als Kapital Profite einbringen muss, ist nicht nur durch Willensänderung aufzuheben.

In den Studienergebnissen steht: „Der Aufbau der Infrastruktur für eine klimaneutrale Industrie muss schon beginnen, bevor die Nachfrage danach vorhanden ist. Andernfalls wird die Zeit für den Umbau nicht reichen.“

Das ist richtig. Aber man muss sich bewusst sein, dass das quasi die Marktwirtschaft aushebelt, denn es wird zugegeben, dass auch keine der üblichen marktwirtschaftlichen Nachfragestimulatoren, die bisher genannt wurden, wie die CO2-Bepreisung, mehr ausreichen (oder sie müsste so exorbitant hoch sein, dass damit auch nicht mehr zu wirtschaften ist). Eigentlich wird damit gesagt, dass andere Mechanismen der Wirtschaftsentwicklung her müssen, die letztlich ziemlich restriktiv das durchsetzen müssen, was sachlich notwendig ist…

Und es müsste auch der Wille sein, materiell und energetisch mit viel weniger auszukommen. Und – mal unabhängig von Politik, sondern rein sachlich – es müsste der Wille und die Möglichkeit da sein, sofort fast alle landwirtschaftlichen, Industrie- und anderen Prozesse technologisch so umzubauen, dass sie öko- und klimagerecht werden. Sogar wenn der Wille da ist, braucht dieser technologische Umbau mehr Zeit als bis 2035. Diese technologische Umstellungszeit (allein der Bau der Solarzellen und der Fabriken für Solarzellen… und Windräder ist weder ressourcenfrei noch zeitunkritisch zu realisieren) wird in solchen Studien so gut wie nie berücksichtigt. Diese Lücke wird neuerdings gefüllt mit der Aussage, dass das, was man selber nicht schaffen kann, durch Import von Energie aus Erneuerbaren gemacht werden müsse. Bloß woher? Damit ist das Problem bloß territorial verschoben…

Nicht umsonst sagen die IPCC-Leute jetzt meist: „Es ist GEOPHYSIKALISCH noch möglich, das Ziel zu erreichen…“. Damit lassen sie außen vor, was nicht ihr Fachgebiet ist (die Technologie der Umstellung der Re-/Produktionssysteme und die Politik) – aber man darf diese Aussage eben nicht zu hoffnungsvoll bewerten, dass sie damit eine Aussage über die Realität machen würde, die eben all die längerdauernden Prozesse auch mit enthält.

Interessant, weil so scharf noch nie geäußert, finde ich die Aussage: „Ebenso reicht die verbleibende Zeit nicht mehr, um technologieoffen alle Möglichkeiten der klimaneutralen Produktion zu erkunden.“

Aber ich finde sie auch gefährlich, denn damit wird zum ersten Mal eine Haltung an den Tag gelegt, die einer angstgetriebenen Technokratie Tür und Tor öffnet. Es wird so weit kommen, dass wir uns gezwungen sehen, in Kernenergietechnik einen Ausweg zu sehen, nur um weiter unseren Energiehunger zu stillen, ohne dass die Kernkraftgegner noch eine wirkliche Chance haben, gesellschaftlich gehört zu werden. Gefährlich ist daran nicht nur die Kernkraft, sondern die gesellschaftliche Situation der Ausweglosigkeit! In diese Situation bugsieren wir uns genau jetzt hinein, weil wir für andere Alternativen die Zeit verplempern/verplempert haben (…).

Ich glaube, wir Klimabewegungen müssen uns sehr ernst darauf einstellen, was wir sagen, wenn es immer offensichtlicher wird, dass all die hoffnungsvollen Meldungen nur „Pfeifen im Walde“ sind.

Worauf wir uns dann einstellen müssen, ist ja schon klar: Man setzt dann die Hoffnung auf ausreichende Kapazitäten für Negativemissionen ohne nicht verantwortbare Nebenwirkungen. Ob diese Hoffnung gedeckt ist und wenn ja zu welchen Kosten… wird ja leider noch gar nicht diskutiert und es wird immer mehr zu spät dafür.


Hallo,
in welchem Stadium bist Du?

Vielleicht könnt Ihr der Depression entkommen, wenn ihr vorher schon mal bei „Extinction Rebellion“ und vor allem der Rebellion Wave 2020 vorbei schaut?

Zu meiner Kritik an XR und meinen Positionen dazu gibts hier Links zu Texten von mir dazu.

Und trotzdem: Es geht um so vieles! Gerade weil sich so viele von XR abgewandt haben, kommt es jetzt auf jede und jeden an, zu überlegen, ob die Differenzen so groß sind, dass man sich abwenden muss oder nicht doch an dieser Stelle die Gemeinsamkeiten stärkt !

Also, wenn ihr könnt, bitte überwindet euch und unterstützt uns.

Das Bild ganz oben stammt übrigens von den sehr schönen Präsentationen der Psychologists 4 Future.

Hier gibts einen
Offenen Brief mit der
Forderung der Einberufung eines Büger:innerats.
Bitte gerne unterzeichnen!
(hier nur als Gruppe/Institution möglich –
Hier als Einzelperson)

Bei der Demo am letzten Mittwoch in Jena  gabes einen Redebeitrag aus der Ortsgruppe XR Jena. Der frei gesprochene Text wurde für diese Dokumentation noch einmal verschriftlicht:


Es soll hier mal konkret um das Thema Mobilität gehen. Wie verrückt die derzeitige Lage ist und wie schön es eigentlich sein könnte.

Wer in der Jenaer Innenstadt an einer vielbefahrenen Straße wohnt -wie bspw. der B88- weiß wovon ich rede. Dort ist es so laut, dass sofort das Stresslevel steigt und man nur so schnell wie möglich dort wegkommen möchte. Daher habe ich mich oft gefragt wie könnte es denn ohne die ganzen Autos sein?

Aber fangen wir von vorne an. Warum brauchen wir eigentlich eine Mobilitäts- bzw. Verkehrswende? (mehr …)

Der Trick mit ungedeckten Versprechungen

Schon seit 30 Jahren wissen wir, dass die Emissionen von Treibhausgasen drastisch sinken müssen. So gut wie nichts geschah; der reale Emissionspfad übertraf in der Emissionsmenge den „Business as Usual“-Pfad, der 1990 als der schlechtest-mögliche eingeschätzt wurde (siehe die folgende Abbildung unter Verwendung DB 1990: 52). Anstatt bei 36,5 GT CO2-Emissionen pro Jahr (2018) müssten wir weltweit bei ca. 16 GT CO2-Emissionen pro Jahr liegen! Und das zusätzlich ausgestoßene CO2 sammelt sich Jahr für Jahr weiter in der Atmosphäre an.

30 Jahre nach diesen Plänen sind wir noch nicht einmal „in den Knick“ (das Abknicken der Kurve von einer Steigung hin zu einer Senkung) gekommen und die Verzögerung führt dazu, dass die die Neigung der Reduktionskurve immer steiler nach unten weisen muss (d.h. die notwendigen Reduktionsraten steigen enorm). Mit der angestiegenen CO2-Menge in der Atmosphäre verringert sich auch das Zeitfenster, das wir bis zum Aufbrauchen des CO2-Budgets noch haben, d.h. das Ende der Emissionen muss noch zeitiger erreicht werden, als 1990 angenommen. Die durchgezogene rote Linie zeigt die aus heutiger Sicht  notwendige Reduktionskurve im Vergleich zu der von 1990: (mehr …)

Ich befinde mich, gemeinsam mit jeweils ca. 15-25 Menschen gerade virtuell bei einem Wochenend-Treffen „in Hiddinghausen“. Ein Teil dieser Runde trifft sich regelmäßig dort und beschäftigt sich mit Fragestellungen aus der Kritischen Psychologie in Verbindung mit der angestrebten gesellschaftlichen Transformation. Dieses Jahr ist das Thema fokussiert auf die Klima-Krise als Herausforderungen für unsere Vorstellungen vom eigenen Leben und der Transformation. Ich hatte dafür diesen Text mit meinen Gedanken und Infos dazu geschrieben (welcher  dann auch bei einem Workshop besprochen wurde).

Es ging bei den Gesprächen häufig darum, dass es vielen schon jetzt schwer fällt, noch Hoffnung zu haben. Und wir waren im allgemeinen erstaunt, dass es uns trotz der digitalen Schnittstellen zwischen uns (wir benutzen „Big Blue Button“ und Mattermost) recht gut gelingt, miteinander in Verbindung zu kommen und zu bleiben. Heute läuft noch die Auswertung und das Verabreden von weiteren Vorhaben…

Ich kann natürlich nicht alles berichten, was wir erlebt haben bei diesem Seminar. Das Thema war ja eigentlich ein trauriges, wir haben viel über den Verlust von Hoffnungen gesprochen und wie wir damit umgehen. Das war für viele sehr, sehr hilfreich. Alleine, dass man mal drüber reden kann…!

Einige Sprüche sind sicher auch mitteilenswert:

  • The only way out is the way through.
  • „Flatten the curve“ des Absturzes der Menschheit
  • Konkurrenz auskoopierieren!
  • Move slow and repair things!
  • Teil der Landschaft zu sein ist besser als Teil des Problems zu sein (und noch besser, Teil der Lösung zu sein)

Für die Auswertung nutzen wir flinga.fi und das funktionierte ganz hervorragend. Einen kleinen Eindruck mit Augenzwinkern gibts hier:

Gestern abend gabs eine Online-Party. Im „Vorprogramm“ wurden im Party-Channel von Mattermost z.B. solche Lieder geteilt:

 

Im Channel eines Workshops über Flugscham wurde folgendes Video empfohlen:

 

Auch dies hier:

[https://www.youtube.com/watch?v=aNXG0wPzLh0]
(Im Moment funktioniert hier das Verlinken nicht, kopiert die URL am besten)

Ich habs schon im Kino gesehen und finde es wirklich prima.

 

Hier gibts noch ein  Bildchen aus meinem realen Philosophenstübchen zur Partyzeit:

 

Die letzte Seite der Zeitschrift OYA (Mai-Juni 2020) zeigt ein Bild, das den erschreckend steilen (global durchschnittlichen) Temperaturanstieg der letzten Jahre darstellt: Die Temperaturen im Jahresverlauf liegen nach ca. 2015 deutlich höher als vorher und dieses Jahr setzt schon weit oben an.

Gleichzeitig wird das Thema des nächsten Heftes vorgestellt: „Utopien, nein danke?“

Wird das Überleben der menschlichen Zivilisation langsam utopisch?

Die Bewegung „Extinction Rebellion“ wollte noch nie vorgeben, wie es weiter geht, sondern ihre dritte Forderung (nach zwei anderen) besteht schon immer darin, BürgerInnenversammlungen einzuberufen. Jetzt ist höchste Zeit dazu. Es geht darum, die Abfckpräemie zu verhindern, die Wirtschaftslobby aus dem Bundestag zu werfen und auf demokratischem Weg einen grundsätzlichen Wandel für eine zukunftsfähige (manche sagen auch „enkeltaugliche“) Welt einzuleiten. Wenn wir das nicht auf diesem Wege hinkriegen, müssen wir bei allen Maßnahmen zum Schutz vor den Folgen des Klima-Umbruchs und der Überschreitung der Planetaren Grenzen, das hinnehmen, was uns vorgesetzt wird an Maßnahmen. Die Corona-Krise zeigt uns, wie es obrigkeitsstaatlich geht und wie groß die Gefahr ist, dass demokratische Grundrechte kurz oder lang ausgesetzt werden. Um mit dem Klima-Umbruch umzugehen, der auch längst stattfindet, müssen wir die richtigen Weichen stellen.

Jetzt!!!

Andere machen andere Demos, gründen gar eine neue Partei – in Abwehr der derzeitigen Schutz-Regulierungen. Der Frust wird hier m.E. in die falsche Richtung gelenkt. Zweifel an der Notwendigkeit werden bezüglich Corona genau so gesät wie in Bezug auf die Klimaveränderung. Die Aufregung entlädt sich ganz prinzipiell gegen alles, was dagegen zu tun versucht wird. Eigentlich sind doch Menschen aber nicht so doof, dass sie bewusst die Augen verschließen. Sie machen das, weil sie sich keinen besseren Umgang damit vorstellen können, als einen, der ihre geringen eigenen Entscheidungs- und Handlungsmöglichkeiten noch mehr einengt.

Es wäre schön, wenn sie es mit uns gemeinsam anders machen könnten!