Seit mehr als einem Vierteljahrhundert beschäftige ich mich innerhalb des Freundeskreises „Zukunftswerkstatt“ mit den „Globalen Problemen der Menschheit“.

Das Ende der Systemkonfrontation nahm einen Spieler vom Feld, aber keins der Globalen Probleme, wie Kriege, Umweltzerstörungen oder Ausbeutung der sog. „Dritten Welt“ kam ihrer Lösung auch nur einen Schritt näher. Mit der „Wiedervereinigung“ kam uns „Ossis“ der unersättliche Konsumismus näher und wir erleben seitdem, dass wir uns um Arbeitsplätze balgen müssen, auch wenn wir an ihnen die Naturzerstörung vertiefen.

In den Neunzigern begann dann endlich auch die Politik die Warnungen über die Gefährdung der Erdatmosphäre ernst zu nehmen und ein Reigen von Konferenzen begann, deren Ergebnisse weit hinter dem zurück blieben und bleiben, was notwendig ist. (mehr …)

In Zukunftswerkstätten entwickeln Menschen gemeinsame Projekte zur Gestaltung eines besseren Lebens in vielen Bereichen. Menschen, die Zukunftswerkstätten planen und moderieren, treffen sich regelmäßig zu ihrem Jahrestreffen. Das Jahrestreffen 2016 wird in der Lausitz stattfinden.
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An diesem Treffen sollen sich nun auch Menschen, die als Geflüchtete in die Region kamen, beteiligen können. Das erfordert einige Ressourcen, z.B. für Dolmetscher. Die Initiatorin Petra Eickhoff hat dafür ein Crowdfunding-Projekt organisiert und ich bitte um die freundliche Beachtung dieses Projekts:

„Flüchtlinge als Ideengeber in Zukunftswerkstatt beteiligen.“

Hitze
Es ist heiß an diesem Wochenende. Nach einem recht kühlen Frühsommer knallt uns eine unerbittlich heiße Sonne in den Juli hinein. Jede Bewegung treibt den Schweiß hervor und vor dieser Hitze gibt es kaum Fluchtmöglichkeiten. Über 40° Celsius an mehreren Tagen hintereinander – die Reporter sprechen bereits vom „Allzeithoch“. Wissen die etwa schon, dass die Zeiten bald enden werden? Was wissen sie denn schon von „allen Zeiten“? Sie werden sich genau wie jene blamieren, die gleich zu Anfang des Jahrhunderts von „Jahrhundertfluten“ schwätzten. (mehr …)

Zukunftswerkstatt für das Klimanetz Jena und Region demnächst in Jena:

Seit fünf Jahren setzen sich Bürgerinnen und Bürger aus der Region
Jena im Klimanetz Jena und Region aktiv für Projekte ein und mischen in
der Stadtplanung mit, um den Klimaschutz in und um Jena zu befördern.
Unter dem Motto ? Global denken- lokal handeln? versuchen wir in
unserem Lebensumfeld die vorhandenen Möglichkeiten der Mitwirkung
auszunutzen und neue zu entwickeln. (mehr …)

Einer der ersten Autoren, von denen ich nach 1990 einiges las und die mir und anderen Möglichkeiten für eine Neuorientierung zeigten, war Robert Jungk.

Der Zustand der Welt hatte sich nicht grad verbessert seit seinen ersten Schriften – aber er gehörte zu jenen, die verhinderten, dass wir uns aus der Politik zurückzogen. Insbesondere das von ihm mitentwickelte Konzept „Zukunftswerkstatt“ leitete unsere eigene weitere Entwicklung und unser Freundeskreis nennt sich folgereichtig „Zukunftswerkstatt Jena“. (mehr …)

In unserer Vortragsserie „Was tun?“ berichteten wir über die „Commons“, d.h. über eine Weise des Umgangs mit Ressourcen, die einen Ausweg aus den allgegenwärtigen Krisen weist…

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… so heißt ein neues Buch des Schweizer Autoren „P.M.“. Die Zukunftswerkstatt Jena berichtet darüber in einem Vortrag und ergänzt durch eigene Überlegungen dazu:

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