von Annette Schlemm, 3. Version vom 18. Juni 2011

Die 2. Version (etwas gekürzt und verändert) erschien
in politische ökologie 125 „Anders arbeiten“, S. 88-94.

Da fragt mich Jemand: Warum hast du noch keine Arbeit? Bemühst du dich genug?
Ich: Ja, ich bewerbe mich, ich gehe aber auch meinen Interessen nach.
Er: Also bemühst du dich nicht.
Ich: Ja doch, ich will aber eine Arbeit, die meinen Interessen entspricht.
Er: Also willst du keine Arbeit.
Ich: Doch, ich will aber eine schöne Arbeit.
Er noch mehr aufgebracht: Eine schöne Arbeit, er hätte früher alles angenommen.
Ich: Ich nehme aber nicht alles an.
Er wieder: Man muss doch auch Abstriche machen, wenn man eine Arbeit will. Also willst du gar keine Arbeit usw.

(ein realer Wortwechsel, von Torsten mitgeteilt)

Hobbys sind etwas für die Freizeit, streng separiert vom Job. Unter Hobby wird vorwiegend etwas verstanden, bei dem ein Mensch sich freudig verausgabt, wobei er etwas um seiner selbst und der Sache willen tut. Woher kommt das Bedürfnis nach Hobbys? Es zeigt, dass in vielen Menschen mehr steckt, als die Lohnarbeit abruft (1).

Die über die Lohnarbeit hinausgehenden Potenziale können auch als „Arbeitsvermögen“ bezeichnet werden. Das, was wir an den Lohngeber verkaufen, ist im Unterschied dazu lediglich die „Arbeitskraft“ (2). Karl Marx kennt diese Unterscheidung nicht, denn „das Arbeitsvermögen [...] ist nichts, wenn es nicht verkauft wird“. (3) Dies ist richtig, solange wir wie Marx nur jene Arbeitsprozesse betrachten, für die Produktionsmittel benötigt werden, die uns nicht gehören, sondern die sich im Eigentum anderer Menschen oder juristischer Personen befinden. Denn dann werden wir nur an die Arbeit gelassen, wenn sie Gewinn verspricht, genau gesprochen: wenn wir für diese juristische Person mehr Wert produzieren, als unsere eigene Reproduktion erfordert, also das, was wir durchschnittlich als Lohn erhalten. Ansonsten „rechnet“ sich unser Tun nicht, auch wenn es beispielsweise bei der Pflege von Menschen und Natur oder bei der Herstellung spannender Sachen oder bei dem, was uns wirklich wichtig ist, sinnvoll genutzt werden könnte. Aber das zählt aus der Perspektive der Mehrwertaneignung nicht. Als „Arbeit“ akzeptiert wird nur jenes Tun, das sich für den Produktionsmittelbesitzenden lohnt. Die Perspektive des Interesses am Tun, die Selbstbestimmung über die eigene Lebenszeit fällt dabei jedoch völlig heraus.

Vielfalt an Selber- und Mitmachprojekten

Müssen wir diesen Maßstab, diese Perspektive übernehmen? Es zeigt sich, dass immer mehr Menschen dies nicht tun. Sie lassen sich nicht auf Lohnarbeit und angeblich gemeinnützige Zwangsarbeit wie das durch Leistungsentzug erzwungene Harken öffentlicher Grünflächen reduzieren. Sie gärtnern aber auch nicht mehr nur für sich, privat im Schrebergärtlein, sondern pflanzen Obstbäume in einen öffentlichen Park, richten Gemeinschaftsgärten auf Dächern ein oder werfen „Samenbomben“ in die urbane Landschaft (4). Beim sogenannten Urbanen Gärtnern wie in den Prinzessinnengärten in Berlin-Kreuzberg wird beispielsweise Gemüse angebaut und um diese Aktivitäten herum entwickeln sich neue soziale Netzwerke. Eine wichtige Quelle für solche neuen Praxisformen waren bosnische Frauen, die als Flüchtlinge in den 1990er-Jahren in Göttingen mit dem sogenannten Interkulturellen Gärtnern begannen. Auch handwerkliches Selbermachen, vor allem in Verbindung mit Hightech Tools, scheint in Offenen Werkstätten (5)und in sogenannten FabLabs, also in Fabrikationsstätten mit Hightech-Maschinen, die zur öffentlichen Nutzung zur Verfügung stehen, einen neuen Aufschwung zu nehmen. (6) Mittlerweile gibt es eine Vielfalt derartiger Selber- und Mitmachprojekte. Dabei gilt:

„Diese Selbstermächtigung ist das Geschenk des Selbermachens. Menschen mit Kreativität und Zeit sind weitaus weniger Grenzen gesetzt als jenen mit einem Haufen Geld.“ (7)

Die Tradition des Selbermachens war nie völlig tot, aber die Praxis von Landkommunen oder beispielsweise handwerklicher alternativer Ökonomie hatte in den 1990er- Jahren deutlich an Schwung verloren. In derselben Zeit entstanden jedoch neue Praxen des Selbermachens und zwar in einem politisch völlig unerwarteten Bereich: in der Software-Entwicklung. Die Art und Weise, wie freie Software erzeugt wird, ist seit über zehn Jahren als Vorform für eine nachkapitalistische Produktionsweise in der Diskussion. Besonders wichtig sind hier die Ausschaltung von Hierarchien durch dezentral-selbstbestimmte Vernetzung und das Aussteigen aus der Geld-Waren- Tauschlogik, das heißt die Entkopplung von Geben und Nehmen durch die beteiligten Menschen. Diese Produktionsform ist eine „Form, wie ein gesellschaftliches Bedürfnis ohne staatliche Struktur und ohne privatwirtschaftliches Vorantreiben sich aufs Beste verwirklicht“. (8) Auf die Frage, wie sich das Programmieren von Linux und Co. von Hobbys wie dem Kaninchenzüchten oder Briefmarkensammeln unter- scheidet, wurde damals geantwortet, Gnu/Linux hingegen wollte ja ganz explizit warenorientierte Produktion verdrängen.

Damit sind wir bei der Frage, ab wann unser Arbeitsvermögen sich frei entfalten kann und nicht als Arbeitskraft in den Profiterwirtschaftungszwang eingepresst wird: Mit der freien Software entstand erstmals die Praxis einer nicht vom Kapital bestimmten Produktion, deren Arbeit und deren Produkte von der Produktivität, der Komplexität und der Globalität her auch mit den kapitalistisch erzeugten Produkten konkurrieren konnten, und für die es nicht erst einer Enteignung der wesentlichen Produktionsmittel durch eine Revolution bedurfte:

„Vieles, wofür man früher eine mittelständische Firma brauchte, kann man heute am Laptop und über das Netz sehr einfach zusammenschnüren.“ (9)

Nutzen, was man braucht

Es dauerte nicht lange, und die Erfahrung dieser Praxis führte auch weltweit zu ähnlichen Entwicklungen. 2002 fand Yochai Benkler (10), Juraprofessor an der Harvard Law School, mit „Common Based Peer Production“, was soviel meint wie die Gemeingüterproduktion durch Gleichberechtigte, eine Bezeichnung für die Verallgemeinerung dieser Produktionsform über die Software hinaus. Als erste Erweiterungssphäre für freie Güter erwies sich die Kultur. Für „Freie Kultur“ (11) waren die Bedingungen auch günstig: Kulturgüter wie Texte und Musik lassen sich in digitaler Form ebenso leicht verteilen und kopieren wie Software. Die Unterscheidung zwischen Kultur in Form von Waren und in Form von freien Gütern ist eine rechtliche, das heißt eine soziale und nicht eine der sachlichen Qualität des Produkts selbst. Bei Produkten, von denen man sagt, dass sie „knapp“ seien, ist das komplizierter. Wenn ich ein Musikstück höre und kopiere, kann ein anderer sie in genau derselben Qualität ebenfalls genießen. Ein Brötchen allerdings ist weg, wenn ich es gegessen habe, aber dafür kann ich eine Waschmaschine mit den Nachbarn teilen.

Schon mit kleinen sozialen Veränderungen, also dem Teilen, dem gemeinsamen Nutzen, dem Weitergeben, bräuchten wir erheblich weniger Dinge herzustellen, zu kaufen und anzuhäufen. Verzichten wir auch noch auf Rüstungsproduktion und auf den Einbau von einberechnetem Verschleiß, der sogenannten geplanten Obsoleszenz, bleibt sicher nur noch ein Bruchteil der heutigen Produktionsmenge übrig. Niemand braucht uns dann ein „Ende des Wachstums“ zu oktroyieren. Vielmehr könnte dann sogar ein Leben in Fülle für alle Menschen im Einklang mit der Natur möglich sein. Unter „Fülle“ ist allerdings keine grenzenlose Verschwendung zu verstehen, sondern die Möglichkeit, zu nutzen, „was man braucht, wenn man es braucht“. (12)

„ Wenn Menschen nicht mehr von ihren Arbeitsbedingungen getrennt sind, können sie sich selbstbestimmt und gemeinsam mit anderen auf neue Weise all die Dinge herstellen, die sie zum Leben benötigen. “

Für eine Produktionsweise, in der auf durchaus unterschiedliche Weise auch für Brötchen und Waschmaschinen gesorgt sein soll, sind noch vielfältige soziale und technische Erfindungen notwendig (vgl. 13). Aber die Bedingungen hierfür sind nicht schlecht. Insbesondere soziale Neuerungen erfordern oft keine grundsätzlichen Innovationen, sondern nur die Anwendung altbekannter Verhaltensweisen und Prinzipien in der Produktionswelt. Dabei gilt z.B. (12,14)

  • das Prinzip der Steuerung der Produktion entsprechend konsumtiven und produktiven Bedürfnissen (nicht der Kapitalverwertung, d.h. –maximierung);
  • gemeinsamer Besitz (im jeweils sinnvollem Gruppen- bzw. territorialem Ausmaß) statt ausgrenzendes (privat-)Eigentum an den wichtigsten Lebensgrundlagen und Produktionsmitteln;
  • Ressourcen und Produktionsmittel werden als Gemeingüter (Commons) genutzt, und ihnen werden auch vorzugsweise wieder Gemeingüter hergestellt (beim Copyleft für Freie Software wird z.B. eine spätere Nutzungseinschränkung verhindert);
  • Zusammenarbeit auf Basis von Freiwilligkeit, Freier Kooperation und Offenheit auf Grundlage von „vermaschten Netzen“ (in Mesh-Netzwerken, sind alle Beteiligten gleichberechtigt ), dies ist auch mit der Bezeichnung „Peer“ (Gleichgesinnte/-berechtigte) gemeint;
  • Beitragen statt tauschen;
  • Teilen, was möglich ist (Dinge, Wissen…);
  • Aufgabenverteilung nach Absprache und „Stigmergie“-Prinzip (d.h. Signale mit Aufforderungscharakter wie öffentliche „To Do-Listen“ oder die roten Links in Wikipedia, die nach Ergänzung fragen).

Arbeitsbedingungen selbst schaffen

Diese Prinzipien entstammen keiner Traumtänzer-Wunschliste, sondern sie kennzeichnen reale Erfahrungen in den bereits existierenden nicht-kapitalistischen Wirtschaftspraxen. Als zaghafte Keime können diese in Bereichen entstehen und sich halten, wo das von Marx erkannte kapitalistische Prinzip des Auseinanderreißens von Menschen und ihren Arbeitsbedingungen aufgehoben ist respektive werden kann. Dies gilt im immateriellen Bereich in besonderem Maße: Wissen und Kulturgüter werden vermehrt frei produziert und zur Verfügung gestellt. Die Internetenzyklopädie Wikipedia ist ein Beispiel. Aber auch die Arbeit an Konstruktionsunterlagen für Produkte, die einen immer größeren Anteil an der Arbeitsmenge für die Güter ausmacht, lässt sich freistellen unter sogenannten Creative-Commons-Lizenzen. Auch die Menschen in den Offenen Werkstätten nutzen beispielsweise Konstruktions- und Designunterlagen für Geräte und Produkte auf frei zugänglichen Datenbanken als Open Design, oder sie entwickeln selbst welche und stellen sie zur freien Verfügung. Wo Produktionsmittel wie Computer auch in privatem Besitz sind, lassen sie sich – gemeinsam mit der Internet-Infrastruktur – als Arbeitsmittel nutzen, Hightech Tools (beispielsweise selbstgebastelte Laser-Schneidanlagen) kommen zumindest für Gruppen auch in den Bereich des Erschwinglichen. Andere Ressourcen wie Gartenland entstehen meist zuerst aus öffentlichen oder privaten Brachflächen, um deren soziale statt privatkapitalistische Nutzung vielfältige Kämpfe ausgefochten werden. Im Laufe der Zeit werden auch Produkte aus den Offenen Werkstätten für weitere Projekte zur Verfügung gestellt, so beispielsweise sogenannte 3D-Drucker. Auf diese Weise entstehen schon vor großen politischen Umwälzungen Erfahrungen mit Produktionsformen, in denen diese Trennung zwischen arbeitenden Menschen und ihren Arbeitsbedingungen nicht mehr gilt.

Wenn Menschen nicht mehr von ihren Arbeitsbedingungen getrennt sind, können sie sich selbstbestimmt in Kooperationen hineinbegeben und gemeinsam mit anderen auf neue Weise all die Dinge herstellen, die sie zum Leben benötigen. Sie sind dann weder getrennt von ihren Arbeitsbedingungen, noch von denen, die diese nutzen könnten, um sie zu Mehrarbeit zu erpressen; aber auch nicht von jenen, die in Konkurrenz zu ihnen ihre Arbeitskraft verkaufen müssen. Vieles, was unter den Bedingungen der Trennung von den Arbeitsbedingungen, der Vereinzelung und Konkurrenz noch notwendig erscheint, wie die Absicherung durch scheinbar „gerechten Tausch“ oder die Vermittlung von Kooperation über Geldflüsse, wird dann völlig unnötig.

Keine Almosen mehr vom Jobcenter

Je mehr Menschen erfahren, wie schön das Leben unter diesen Bedingungen sein kann und um wie viel weniger krisenhaft, desto klarer lässt sich der Unsinn der jetzigen Wirtschaftsordnung erkennen, und eines Tages werden wohl viele Scheuklappen fallen, wenn im richtigen Moment das kleine Kind ausruft: „Aber der Kaiser Kapitalismus ist doch nackt!“
Stell Dir vor, du lebst in einem Stadtviertel, in dem jede zweite ehemalige Straße und die Innenhöfe zu Gärten geworden sind und jede Versicherungsagentur und jedes Rechtsanwaltsbüro zu einer Werkstatt mit Hightech-Geräten für verschiedene Materialien, zu FabLabs und öffentlichen Bibliotheken und Infozentren umgestaltet wurde. Stell Dir vor, Du brauchst nicht mehr zum Jobcenter zu gehen, weil du dessen Almosen nicht zum Überleben brauchst und stell Dir vor, Du siehst Deinen ehemaligen Arbeitgeber in seinem schicken Anzug zögernd vor dem blühenden Garten stehen und lächeln.

Stell Dir vor, Du hast gestern Abend zu Hause die Idee für einen neuen Lampenschirm mit Fluoreszenzeffekten gehabt und gehst jetzt zu einem Kumpel, dem es Spaß macht, Dir dafür eine CAD-Zeichnung für die Laserschneidewerk statt zu machen. Ihm gefällt die Idee so sehr, dass Du ihn morgen mit so einem effektvollen Lampenschirm überraschen kannst. Wache nicht auf aus diesem Traum! Steh einfach auf, geh zum Internet und schaue, wo der nächste urbane Garten in deiner Umgebung ist, wo die nächste Offene Werkstatt und der nächste Umsonstladen, und frage die Menschen in Deiner Umgebung, was sie gerne mit Dir zusammen machen würden. Und dann lebt diesen Traum.

Literatur
(1) Bergmann, Frithjof (2011): Tun, was wirklich wichtig ist. In: politische ökologie 125 „Anders arbeiten“, S. 107-112.
(2) Knapp, Gudrun-Axeli (1989): Arbeitsteilung und Sozialisation. Konstallationen von Arbeitsvermögen und Arbeitskraft im Lebenszusammenhang von Frauen. In: Beer, Ursula (Hrsg.): Klasse Geschlecht. Feministische Gesellschaftsanalyse und Wissenschaftskritik. Bielefeld:AJZ-Verlag, S. 267-306;
Pfeiffer, Sabine (2004): Arbeitsvermögen: ein Schlüssel zur Analyse (reflexiver) Informatisierung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
(3) Marx, Karl (MEW 23): Das Kapital. Erster Band. In: Marx, Karl/Engels, Friedrich (1988): Werke, Band 23. Berlin.
(4) Redloff, Juliane (2011): Gärtnernd die Städte verwandeln. In: Oya 06, Januar, Februar 2001, S. 80-81.

(5) Redler, Elisabeth (2011): Offene Werkstätten. Hauptsache selber machen. In: politische ökologie 125 „Anders arbeiten“, S. 113.
(6) Schlemm, Annette (2011): Yes, we are open – eine Offene Werkstatt in Berlin. http://tiny.cc/0u52o
Boeing, Niels (2007): 3D-Drucker für das Volk. Vom Fabbing zur technischen Demokratie. http://tiny.cc/zqklm
(7) Fersterer, Matthias: „Wir können alles“. In: Oya 1/2 2011, S. 12-13.
(8) Merten Stefan (1999): Verschwinden des Staates/Marktes. http://www.oekonux.de/liste/archive/msg00036.html;
Merten Stefan (1999): Ehrenamt, Tausch oder was? www.oekonux.de/liste/archive/msg00063.html
(9) Friebe, Holm: Punk ist heute, etwas selber zu machen. In: Oya 1/2 2011, S. 35-36.

(10) Benkler, Yochai (2002): Coase’s Penguin, or, Linux and the Nature of the Firm. In: Ghosh, Rishab A. (Hg.): CODE. Collaborative Ownership and the Digital Economy. Cambridge, Mass.: MIT Press, S. 169–206.
(11) Lessig, Lawrence (2006): Freie Kultur. Wesen und Zukunft der Kreativität. https://www.opensourcepress.de/freie_kultur/ (abgerufen 22.04.2011)
(12) Siefkes, Christian: Das gute Leben produzieren. In: Streifzüge 51/2011, S. 18-23.
(13) Möller, Carola; Peters, Ulla; Vellay, Irina (Hg.) (2006): Dissidente Praktiken. Erfahrungen mit herrschafts- und warenkritischer Selbstorganisation. Königstein/Taunus: Ulrike Helmer Verlag.
(14) Habermann, Friederike: Gutes Leben mit Econommy. In: Streifzüge 51/2011, S. 8-10.

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