Berichte


Im Blog des Klimanetzes Jena und der Zukunftswerkstatt Jena wurden die Antworten der Parteien, die sich in Thüringen am 27.09.19 zur Wahl stellen, auf Fragen zu „Wahlprüfsteinen“ ausgewertet. Dieser Klima-Wahl-O-Mat entstand auf Initiative der Parents 4 Future.

Eine schnelle grafische Übersicht über die Ergebnisse gibts hier.

Die Begründungen der Parteien wurden mit wissenschaftlichen Ergebnissen verglichen. Den Faktencheck gibts hier.

 

Die Rebellionswelle ebbt ab. In Berlin war ich am Samstag noch auf der Stresemannstraße vor dem Umweltministerium. Das Bild war von Gemütlichkeit, Festlichkeit, Spielen, Workshops, Musik und Tanzen geprägt.

Die Anarchistin Emma Goldmann hätte sich wohlgefühlt („Wenn ich nicht tanzen darf, möchte ich an eurer Revolution nicht beteiligt sein“). (mehr …)

… und wieder ein Friday For Future, ein ganz besonderer. FFF (Fridays For Future) meets XR (Extinction  Rebellion), soweit sie nicht in der vergangenen Woche eh teilweise verschmolzen waren. Auf der Blockade auf der Marschallbrücke waren es mehrere Jenaerinnen von FFF die im lock-on steckten, als die Blockade geräumt wurde.

Ich war während der Räumung nicht auf der Brücke, sondern lief dann hin, um die Weggetragenen zu unterstützen. Die Polizei hat direkt um die Brückenaufgänge rum abgesperrt, und vom Camp aus auch schon mal ein paar hundert Meter vorher. „Normale“ Leute haben sie noch durchgelassen. Als ich mit meinem „Scientists For Future“- Anstecker kam, war für mich aber Schluss und ich musste einen Umweg gehen.

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Heute gibts keine Bilder vom prallen Leben bei den Aktionen, ich habe heute kleine  Filme aufgenommen von den vielen Musiksessions, bei denen getanzt wurde – auch im Regen…

Deshalb ein wenig inhaltlichen Input per Bild:

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… fragte das Titelblatt der BZ. Genau. So.

Natürlich sparen unsere Blockaden kein Gramm CO2. Aber wir stehen auf den Titelseiten und es wird geredet. Endlich, wenigstens geredet über die Sinn und Unsinn dieser oder jener Aktion. Darüber, warum wir so „hysterisch“ oder panisch sind. Und vielleicht bleibt ein Stachel im Hinterkopf: Hör mal genauer zu, lies mal nach, was wirklich los ist mit dieser Gefahr des „Untergangs“, die für viele Tierarten und Menschen in anderen Weltgegenden längst begonnen hat. In Form eines Bildes waren diese Menschen heute auch bei uns:

Bei uns, das heißt für heute: bei der Blockade auf der Marschallbrücke, die für revolutionäre Traditionen steht: (mehr …)

Ich bin seit Freitag in Berlin. Am Wochenende haben wir in einer Veranstaltung über Utopien diskutiert und jetzt machen wir die Revolution, um die Utopie zu verwirklichen… Schön wärs. Wir  müssen erst mal eine Rebellion machen, um das Schlimmste zu verhindern.

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Auf dem Eröffnungs- und der Abschlussplenum sowie in weiteren Workshops der Konferenz  „Great Transformation: Die Zukunft moderner Gesellschaften“ waren VertreterInnen der Klimabewegungen wie „Students For Future“ aktiv vertreten. Soweit ich  mitbekommen habe, konnten FFF-Vertreterinnen auch kostenlos an der recht teuren Veranstaltung teilnehmen.

Ich hatte während die Eröffnung der Konferenz lief noch eine andere Veranstaltung mit dem israelischen Aktivisten Uri Gordon über „Strategies for Ecological Collapse“ besucht. Die Strategien, auf die es dabei hinausläuft, sind jene, die Anarchisten schon lange propagieren: Er sprach von einer „anarchistischen Toolbox“, und dass es für das Handeln kein Rezept geben könne. Als grundlegendes Handlungsprinzip solle aber gelten, dass die gewählten Mittel mit dem Ziel übereinstimme müssen, also z.B. in der Herrschafts- und Hierarchiefreiheit. (mehr …)

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