Berichte



„Ich war ein Träumer, und Bücher waren für mich das Sprungbrett meiner Träume“ – so kennzeichnet er sich. Die Bücherwelt ist „ein Ort fernab vom Alltagstrott…, ein Ort, wo Träume und Phantasien zu Hause sind“. Das Lesen in seiner Funktion als Flucht vor der grauen Wirklichkeit wird auch Eskapismus genannt. Irgendetwas muss jemanden, der freiwillig liest und seine Zeit damit verbringt, statt draußen rumzutoben oder was andres zu tun, ja dazu bewegen, das Buch der Wirklichkeit vorzuziehen. Lesen ist deshalb auch „ein Urteilsspruch. Es brandmarkt die Denk- und Wertungsschemata, die das alltägliche Leben beherrschen, als unzulänglich.“
Lesen

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Zu den Themen, die wir als Zukunftswerkstatt Jena derzeit für unser neues INFO 2015 bearbeiten, gehört das Thema “Anthropozän und Planetare Grenzen”, die den Problemhorizont, vor dem die Menschheit steht, beleuchten. Dazu gibts jetzt neben den Texten auch ein Poster und eine Präsentation:


Poster
Poster Anthropozän und Planetare Grenzen

PräsentationPräsentation Anthropozän und Planetare Grenzen


Erläuterungen in Textform gibt es bereits (Teil 1, Teil 2).

Wer sich darüber informieren oder gar mitmachen möchte, kann sich in unserem Wiki darüber informieren.

Vor einigen Tagen erinnerte mich ein Fernsehbericht daran, dass ich mir schon längst ein Buch besorgen wollte, das die Erziehungspraxis in deutschen Haushalten wohl jahrzehntelang schwer beeinträchtigte. Es geht um Johanna Haarers „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ aus dem Jahr 1933. Es kann wahrscheinlich helfen, Konflikte und Leiden aufzuklären, die mit Gefühlskälte und verdrängten und unbefriedigten Bedürfnissen zusammenhängen. Die letzte Tochter, Gertrud Haarer, hat nun ein Buch vorgelegt: „Die deutsche Mutter und ihr letztes Kind“. (mehr…)

Sepideh
Zum zweiten Mal habe ich mir den Film “Sepideh – ein Himmel voller Sterne” angeschaut. Die Geschichte dieses iranischen Mädchens geht mir sehr nahe, denn ich finde mich zum großen Teil in ihr wieder.

Glücklicherweise hatte ich mehr Glück mit meinem Geburtsland. In der DDR hatte ich soziale Sicherheit und alle Unterstützung, die ich mir wünschen konnte. Abitur zwar auf einem Umweg, dann Physikstudium… mein Brief an einen berühmten Astronomen wurde auch freundlich mit der Zusendung eines Buches beantwortet… (erst die “Wende” stoppte meinen Weg dahin, meine Berufung auch zum Beruf machen zu können).
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Am vergangenen Wochenende war ich wieder einmal in Berlin und nahm an der Hans-Heinz-Holz-Tagung 2015 teil. Sie wurde veranstaltet von der Salzburger Gesellschaft für dialektische Philosophie und der DKP und fand im Marx-Engels-Zentrum in Berlin statt, das ich noch gar nicht kannte.

Hegel_Marx_Holz
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anonymous

Nach dem täglichen Werk beim Auffüllen meiner Bibliotheksregale lande ich dann doch öfter nicht über Büchern, sondern vor der Glotze. Und es gibt genug Sender, bei denen man wirklich wichtige Sachen erfährt und Trends mitbekommt, über die man sich dann auch wieder Bücher anschafft.

Vorgestern waren es zwei Dokumentationen bei zdf.neo, die mich gefesselt haben. Das war zuerst eine Reportage über das Schicksal des Netzaktivisten Aaron Swartz, der sich mit 26 das Leben nahm; danach über die Bewegung “Anonymous”. Gestern dann folgte eine Reportage und eine Scobel-Sendung über die Zukunft und die Gefahr für die Privatheit durch Big Data.

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Der Solarenergie-Förderverein e.V. hat eine recht intelligente, aber traurige Karikatur zum Jahreswechsel veröffentlicht:

Leider zählen die fortschreitenden Jahreszahlen ja schon längere Zeit nicht mehr so etwas wie Fortschritt der Menschlichkeit und voranschreitende Lebensmöglichkeiten. Auch die ökonomische Übermacht in einem so reichen Land wie z.B. Deutschland (weniger Erwerbslose seit 2007, während in Resteuropa die Erwerbslosigkeit zunahm), wird erkauft von kontinuierlichen Verschlechterungen der Lebenslage und der Zukunftsaussichten der einfachen Menschen (prekäre Jobs im Niedriglohnbereich, längeres Arbeiten bis zur immer weniger ausreichender Rente…).

Gleichzeitig werden die bisher ungewöhnlichen extremen Wetterlagen zur Normalität.

Dass da zigtausende auf die Straße gehen, kann man sich wünschen. Dass sie mit falschen Gründen gegen die falschen Gegner gehen, ist ein makabres Kennzeichen der Verkehrtheit dieser Welt.

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