Berichte


Ohne Corona hätte jetzt in Berlin eine neue Rebellion-Wave der  Klimabewegung Extinction Rebellion (XR) stattgefunden. Das dies nicht  stattfindet, heißt nicht, dass wir schlafen. Unter Beachtung aller Corona-Restriktionen ist doch einiges möglich. So beteiligen wir uns in Jena ander offiziell ausgerufenen Aktion „Grüne Oasen in Jena“   und hoffen, dass unsere schönen Pflanzenkästen nicht, wie kurz nach Ostern, einfach wieder entsorgt werden.

 

 

Als ich nach Jena reinlief durch den sog. „Seidelpark“, traf ich eine Gruppe wohl-mund-und-nase-geschützter junger Leute in ausreichender Entfernung voneinander tanzen:

Jena war ja die erste Stadt, in der Mund-Nase-Schutz für Läden und Öffis verpflichtend geworden waren.

In den letzten Tagen fanden von XR kleine Aktionen statt, und auch in den nächsten Tagen findet noch einiges statt. Heute unterstützen die XR-Menschen die „Critical Mass“ des ADFC.

Hier gibts noch einige Fotos von den Aktionen:


Wer sich bei XR Jena beteiligen möchte, melde sich bitte bei jena.outreach@extinctionrebellion.de

Aufgrund von Covid-19 fand das halbjährig stattfindende Wochenend-Treffen des Commons-Instituts (CI) über Videokonferenzen statt, so dass ich teilweise daran teilnehmen konnte. Wer möchte, kann bei solchen Treffen Workshops einbringen und hosten. Mir fiel dabei ein, womit ich mich gerne weiter mit anderen beschäftigen möchte und brachte das dann als Workshop-Vorschlag für die jetzt folgende „Open-Space-Woche“ mit ein. Dafür eröffnete ich auch  Mattermost-Kanäle im MM-Bereich des CI. Die Themen sind:

  • Klima und Commons
  • Wissenschaftstheorie zu den Commons-Konzepten/Theorien
  • Kämpfe um Commons

Zu letzterem hab ich heute in „keimform.de“ einen Beitrag veröffentlicht:

Ich habe mich auch schon einmal erinnert, dass im Hitzesommer 2003 in Europa innerhalb einer Woche ca. 70 000 Menschen mehr starben, als durchschnittlich in dieser Zeit. Ich glaube 2010 gab es dann in Russland eine Hitzewelle mit ca. 55 000 Toten.

Ich will Tote nicht gegen Tote verrechnen. Aber unsere Wahrnehmung für Gefahren und die entsprechenden Reaktionen sind schon sehr irrational.

Hier deshalb noch ein Bericht über den Zusammenhang zwischen Klimaveränderungen und Gesundheit (Bild aus ebd.):

 

Wer die Augen und Ohren schon geschlossen hat,
dem tut weiteres Sandstreuen nicht weiter weh…

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich über die Veranstaltung letzten Donnerstag in Camburg berichte oder nicht. Es war eine AfD-Veranstaltung, ich gehörte jedoch zu den relativ vielen Menschen, die aus verschiedenen Klimagruppen(Fridays For Future, Extinction Rebellion, Scientists For Future…) hingefahren waren, um zu erfahren, was einer, der sich als Berater von Windenergie-Gegeninitiativen vorstellt, zum Klimawandel zu sagen hat und dort auch direkt einige Sachen einzuwerfen, an denen er die Zuhörerschaft zu offensichtlich für dumm verkauft.

Dass das Ganze in einem total überhitzten Saal im „Winter ohne Winter“ nach mehreren Hitzerekordsommern stattfand, scheint den Referenten und den größten Teil des Publikums nicht gestört zu haben. So viel Erfahrungsresistenz hatte ich eigentlich nicht für möglich gehalten. Was viele Menschen in ihrem Unglauben an den menschengemachten Klimawandel hält, wurde mir bei der Veranstaltung auch wieder deutlich. (mehr …)

Valeria Hänsel schreibt über die „Faschisierung Europas“:

„Es führt eine direkte Linie von den rassistischen Morden in Hanau zur faschistischen Hetzjagd auf Lesbos.“

 

Seit  Monaten wurde am „Klimaplan von unten“ gearbeitet. Es gab die Möglichkeit, sich in einem Wiki zu beteiligen oder bei regionalen oder zentralen Schreib-Treffen, so z.B. auch bei den Klima-Camps im vorigen Jahr. Die erste Auflage des „Klimaplans von unten“ ist nun fertig:

Für jedes  Themengebiet wird zuerst dargestellt, worin das zu lösende Problem besteht, was die vorgeschlagene Maßnahme beinhaltet, wie die Umsetzung aussehen kann und wie damit dem Klimawandel entgegengewirt wird. (mehr …)

200 Jahre nach seiner Geburt wurde auf einer Tagung vom 19.-21. Februar auch in seiner Heimatstadt gefragt, wie aktuell Friedrich Engels heute noch ist. Ich war für die Marx-Engels-Stiftung mit dort. Nachdem wir von unserer nahe gelegenen Pension zur „Burg“ der (wirklich!) Bergischen Universität Wuppertal gestiegen waren, begrüßte uns erst einmal gähnende Leere im Gelände. Vor dem Hörsaal trafen wir erste Menschengrüppchen und bei der Eröffnung des Kongresses waren dann auch viele der 150 angemeldeten TeilnehmerInnen versammelt. Auf den ersten Blick fiel auf, dass die Veranstaltung wahrhaft international war (lediglich chinesische Teilnehmer waren wegen dem Corona-Virus nicht persönlich anwesend).

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