Berichte


Sepideh
Zum zweiten Mal habe ich mir den Film “Sepideh – ein Himmel voller Sterne” angeschaut. Die Geschichte dieses iranischen Mädchens geht mir sehr nahe, denn ich finde mich zum großen Teil in ihr wieder.

Glücklicherweise hatte ich mehr Glück mit meinem Geburtsland. In der DDR hatte ich soziale Sicherheit und alle Unterstützung, die ich mir wünschen konnte. Abitur zwar auf einem Umweg, dann Physikstudium… mein Brief an einen berühmten Astronomen wurde auch freundlich mit der Zusendung eines Buches beantwortet… (erst die “Wende” stoppte meinen Weg dahin, meine Berufung auch zum Beruf machen zu können).
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Am vergangenen Wochenende war ich wieder einmal in Berlin und nahm an der Hans-Heinz-Holz-Tagung 2015 teil. Sie wurde veranstaltet von der Salzburger Gesellschaft für dialektische Philosophie und der DKP und fand im Marx-Engels-Zentrum in Berlin statt, das ich noch gar nicht kannte.

Hegel_Marx_Holz
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anonymous

Nach dem täglichen Werk beim Auffüllen meiner Bibliotheksregale lande ich dann doch öfter nicht über Büchern, sondern vor der Glotze. Und es gibt genug Sender, bei denen man wirklich wichtige Sachen erfährt und Trends mitbekommt, über die man sich dann auch wieder Bücher anschafft.

Vorgestern waren es zwei Dokumentationen bei zdf.neo, die mich gefesselt haben. Das war zuerst eine Reportage über das Schicksal des Netzaktivisten Aaron Swartz, der sich mit 26 das Leben nahm; danach über die Bewegung “Anonymous”. Gestern dann folgte eine Reportage und eine Scobel-Sendung über die Zukunft und die Gefahr für die Privatheit durch Big Data.

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Der Solarenergie-Förderverein e.V. hat eine recht intelligente, aber traurige Karikatur zum Jahreswechsel veröffentlicht:

Leider zählen die fortschreitenden Jahreszahlen ja schon längere Zeit nicht mehr so etwas wie Fortschritt der Menschlichkeit und voranschreitende Lebensmöglichkeiten. Auch die ökonomische Übermacht in einem so reichen Land wie z.B. Deutschland (weniger Erwerbslose seit 2007, während in Resteuropa die Erwerbslosigkeit zunahm), wird erkauft von kontinuierlichen Verschlechterungen der Lebenslage und der Zukunftsaussichten der einfachen Menschen (prekäre Jobs im Niedriglohnbereich, längeres Arbeiten bis zur immer weniger ausreichender Rente…).

Gleichzeitig werden die bisher ungewöhnlichen extremen Wetterlagen zur Normalität.

Dass da zigtausende auf die Straße gehen, kann man sich wünschen. Dass sie mit falschen Gründen gegen die falschen Gegner gehen, ist ein makabres Kennzeichen der Verkehrtheit dieser Welt.

In der letzten Nummer der Zeitschrift “CONTRASTE – Monatszeitung für Selbstorganisation” wandte sich Uli Frank in der “Writers corner” an seine Co-Autorin Brigitte Kratzwald, die in einem Beitrag “die natürlichen Selbstorganisationsprozesse für menschliche Bedürfnisse nutzbar machen” wollte. Uli verwies auf die Gefahr, bestimmte Erkenntnisse und Praxen aus der Natur zu verabsolutieren.

 

Da das Thema unmittelbar auf meine Themen aus den 90er Jahren verweist, möchte ich dazu auch “meinen Senf” dazugeben (zuerst in einer Mail an Uli). Das nebenstehende Bild zeigt mich, als ich damals begeistert mit dem Computer Fraktale erzeugte als Verbildlichung der Selbstorganisationskonzepte.

 

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Voriges Wochenende konnte ich mit freundlicher Unterstützung (von Manfred und Vera) glücklicherweise den Unbilden des Bahnstreikes trotzen und an der Tagung “Ernst Boch – “ein marxistischer Schelling”?” der Ernst-Bloch-Assoziation in Nürnberg teilnehmen.

EBA_2014

Meine Vortragsvorbereitung war leider nicht ganz abgeschlossen. Das Thema, das ich mir vorgenommen hatte, war einfach zu umfangreich. Mich interessiert, wie die Philosophien von Schelling, Hegel und Bloch die Frage beantworten, woher der Impuls für die Entwicklung kommt. Warum entwickelt sich eigentlich alles in der Welt? Warum ist diese Entwicklung auch mit der Enstehung neuer Zustände verbunden? Was treibt sie an?

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Hier versuche ich wiederzugeben, was ich während meines Beitrags auf dem Abschlussplenum der Ferienuni Kritische Psychologie 2014 gesagt habe. Dieses Plenum stand unter dem Motto: „Rückblick auf dem Weg nach vorn“. Es ging darum, mit welchen Erfahrungen und Erwartungen wir zur Ferienuni gekommen waren, was wir erlebt haben und wie es weitergehen könnte… Beim Schreiben fällt mir natürlich noch viel mehr dazu ein, was ich jetzt mit aufschreibe.

Ferienuni 2014_5

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